Start Aktuelles Japan aktuell: Teilerfolg bei der Kühlung, die Tapferen 50 erhalten Unterstützung

Japan aktuell: Teilerfolg bei der Kühlung, die Tapferen 50 erhalten Unterstützung

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00:00 Spreadnews wird Sie auch am kommenden Tag wieder mit aktuellen Informationen zur Lage in Japan versorgen.

23:47 Internationale Hilfsangebote:Das japanische Außenministerium hat Zahlen zu den Unterstützern veröffentlicht: Demnach haben 123 Länder und 33 internationale Organisationen der japanischen Regierung Hilfe angeboten – darunter auch die Regierung von Myanmar, einem der ärmsten Länder Asiens, die eine Summe von 100.000 US-Dollar angeboten hat.

23:27 Nissan prüft Exportwagen auf Radioaktivität: Der Automobilkonzern Nissan überprüft alle Wagen die das Land verlassen, zuvor auf mögliche Radioaktivität.  Ein Sprecher der amerikanischen Niederlassung erklärte, dies geschehe um zu verhindern, dass Wagen die ihnen geliefert werden, keine bedenkliche Strahlendosis aufweisen.

22:30 Wasserkühlung zugunsten der Stromversorgung beendet: Der Kühleinsatz mit Wasserwerfern und aus der Luft am Reaktor 3 wird vorerst beendet – man will sich nun darauf konzentrieren, die Pumpen in den Reaktoren 1 und 2 wieder funktionsfähig zu machen und in Betrieb zu nehmen.

20:48 – 20:50 Betreiber bestätigt Stromanschluss: TEPCO bestätigt den erfolgreichen Anschluss eines Kabels und damit die Möglichkeit der Anlage nun Strom zu liefern.

V20:00 Übernachtung in eisiger Kälte: Es ist jetzt 4:00 in Japan und etwa 400 000 Menschen in der Präfektur Fukushima verbringen eine weitere Nacht in Notunterkünften bei Temperaturen ab -1°C

19:51 TEPCO veröffentlicht Entschuldigung: Die Firma entschuldigt sich in einer Erklärung bei den Bewohner der betroffenen Gebiete für die „Besorgnis und Belästigung“ die der Zwischenfall mit sich gebracht habe.

19:48 Kabel zu Reaktor 2 fertig: Die Betreiberfirma TEPCO teilte mit, dass nun erfolgreich ein Kabel verlegt wurde. Man werde zunächst versuchen Reakor 2 mit Strom zu versorgen, da dieser am wenigsten beschädigt sei.

19:37 Die 900 Personen hatten sich in eine höher gelegene Schule gerettet und dort gemeinsam geschlafen und gegessen. Jetzt werden sie aus der Luft versorgt, Kranke ausgeflogen . Dennoch geht es einigen Senioren schlecht, da sie ihre Medikamente nicht mehr haben.

19:37 Inselbewohner sicher: Bewohner von Miyatojima, einer Insel in der besonders schwer verwüsteten Präfektur Miyagi waren nach dem Einbruch einer Brücke gänzlich abgeschnitten. Sie überlebten fünf Tage lang – weil sie auf solch einen Tag vorbereitet waren.

19:30 Präfekturen bieten Evakuierten Unterkunft: Präfekturen die außerhalb der betroffenen Regionen liegen, bieten Notunterkünfte für Opfer die aus dem Nordosten evakuiert wurden. an. Das meldet die Japan Times.

19:13 Angst vor dem Verhungern in Minamisoma: In einem privaten Telefongespräch berichtet ein Bewohner, Personen die innerhalb der Sperrzone leben, sind nun völlig von der Versorgung abgeschnitten. Aus Angst vor Verstrahlung gibt es keine Hilfslieferungen nach, oder Medienberichte  aus Städten wie Minamisoma mehr. Ein Verlassen ist ohne Benzin nicht mehr möglich.

19:10 Britisches Königshaus spendet: der Buckingham Palace bestätigte das Queen Elizabeth persönlich Spenden für die Opfer der Erdbeben in Japan und Neuseeland zur Verfügung stellte. Über deren Höhe machte man keine Angaben. Prinz William besucht derzeit das schwer beschädigte Christchurch (Neuseeland).

19:02 Kühlarbeiten gehen weiter: die Kühlarbeiten an den Reaktoren gehen weiter, die Feuerwehr versucht mit 30 Fahrzeugen genug Wasser in die Reaktorruinen zu spritzen, um die Kühlbecken vor dem Austrocknen zu schützen. Man versucht diese Aktionen so lange fortzuführen, bis durch die Versorgung mit einer Stromleitung die Pumpen des Kraftwerks wieder ihre Arbeiten aufnehmen

18:53 IAEA zur Zukunft von Fukushima: Graham Andrew von der IAEA erklärte, sobald der Fukushima-Zwischenfall vorüber sei, müsse man prüfen wie man die sichere Stilllegung der verbliebenen Reaktoren und die Entsorgung des Materials sicherstellen kann. Er sei jedoch sicher verständlich, wenn jetzt zunächst andere Dinge Priorität  hätten

18:46 Wiener Sängerknaben mit Benefizkonzert: Die Wiener Sängerknaben wollen ein Benefizkonzert zugunsten der Kinder in den betroffenen Präfekturen geben. Sie sind sich allerdings noch nicht sicher, ob die geplante Japan-Tour Ende April stattfinden wird, meldet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo

18:01 Man warte nun noch die Bestätigung durch die japanische Atomaufsicht und genaue Angaben über evtl gewünschte Anpassungen ab, dann könne der Transport nach Japan beginnen.

18:01 Deutschland will Roboter liefern: Offenbar ist Deutschland bereit, die Roboter die für den Einsatz in Nuklearanlagen gebaut werden, zu liefern. Japan hatte zuvor eine entsprechende Anfrage gestellt.

17:11 Historische Zahl starker Nachbeben: Mit einer Summe von insgesamt 262 Nachbeben mit einer stärke von 5 oder höher seit Freitag vergangenen Woche, ist eine Rekordzahl in der Geschichte Japans erreicht worden.

17:09 Elektrizität möglicherweise schon Samstag: Die NHK berichtet, dass die Verkabelung der Reaktoren 1 und 2 am Samstag abgeschlossen sein soll, am Sonntag sollen dann auch 3 und 4 mit Kabeln versorgt werden, so die Aussage der japanischen Atombehörde.

16:24 Keine Verschlimmerung der Situation:
Nach Angaben der IAEA sei die Lage in der Reaktoren des Atomkraftwerks Fukishima Daiichi zwar weiterhin sehr ernst, die Lage hätte sich seit Donnerstag jedoch nicht sonderlich verschlimmert.

15:21 Japan hält an Größe der Evakuierungszone fest: Japan bleibt offenbar bei seiner Einschätzung, die Sperrzone müsse nicht erweitert werden, während die USA ihren Bürgern eine wesentlich größere Bannmeile vorschreibt.

15:07 Sorge um Senioren: Das Internationale Rote Kreuz ist zunehmend über den Zustand älterer Menschen besorgt. Vielen von ihnen fehlen die notwendigen Medikamente, die in den Fluten verloren gingen.

14:34 Flucht aus Tokyo: Finnland: Finnland verlegt seine Botschaft aus Angst vor Radioaktivität nach Hiroshima – dorthin wo am 6. August 1945 die erste Atombombe auf eine Stadt fiel.

14:06 Zahl der Toten und Verletzten: Nach Angaben der NHK sind über 20.000 Menschen tot oder werden vermisst. Die Polizeiangaben sprechen von 17.227 Toten und Vermissten. Die Zahl der Toten ist auf 6911 gestiegen.

13:58 Altenpfleger hilflos:
Pflegekräfte in einem Altenheim von Ofunato (Präfektur Iwate) erzählen von ihren Schuldgefühlen, weil sie die Senioren nicht hatten retten können. 53 Personen starben,  14 überlebten, berichtet die Asahi Shimbun

13:52 Telefongespräch und Hilfsangebot von Sarkozy: Frankreichs Staatschef Sarkozy hat in einem Telefonat mit Japans Premierminister Kan dem Land Hilfe angeboten.

13:44 Freiwillige Prüfung auf Radioaktivität am Flughafen Frankfurt: Per Direktflug aus Japan kommende Passagiere können sich dort ab 15:00 einem Strahlencheck unterziehen.

13:43 Radioaktivität leicht angestiegen: Der Grad an Radioaktivität ist leicht gestiegen, die Werte befinden sich jedoch weiter unter Gesundheitsschädlichkeit erklärte WHO-Sprecher Gref Hartl.

13:34 Franziskanerin nimmt Kinder auf: Auf Anfrage offizieller Stellen nimmt ein Kinderheim in der Kleinstadt Ichinoseki 150km Luftlinie von Fukushimna gelegen, 15 Kinder auf, die ohne Obdach, oder verwaist sind. Das bestätigte Franziskanerschwester Caelina

13:28 Geographie:
Die Region Tohoku befindet sich im Nordosten der Hauptinsel Honshu, die beiden wichtigsten Regionen sind Kansai (Westen, Städte: Kyoto, Osaka) und Kanto (Osten, Städte: Tokyo)

13:27 Nachbeben in der Tohoku-Region: In der Region Tohoku in der auch die Präfektur Fukushima liegt, soll es zu mehreren  Nachbeben gekommen sein, die in Fukushima jedoch geringe Wirkung gezeigt hätten.

13:23 USA plant Evakuierung aller stationierten Streitkräfte: Gegenwärtig laufen Vorbereitungen, um ggf. alle US-Soldaten vollständig aus Japan zu evakuieren.

13:20 Keine Stromabschaltungen für Samstag geplant: TEPCO plant für morgen keine Stromabschaltungen: Sollte der Bedarf jedoch sprunghaft steigen, könne es zu Energieengpässen kommen.

13:20 Die Präfektur Miyagi bittet Bewohner um Ausreise: Der Gouverneur der besonders hart betroffenen Präfektur Miyagi rief Menschen die ihre Häuser verloren dazu auf, sich während der Aufräumarbeiten und des Aufbaus in andere Gebiete zu begeben. Unterkünfte seien voraussichtlich in einem halben bis einem Jahr fertiggestellt.

12:58 Wasser zur Kühlung: Am Freitag sind bis zum jetzigen Zeitpunkt etwa 50 Tonnen Wasser zur Kühlung auf die Reaktoren gespritzt worden.

12:46 Sendai-Beben fordert mehr Opfer als Hanshin-Beben 1995:
die Zahl der Toten überschreitet nun die Zahl der Opfer des großen Hanshin-Erdbebens im Jahr 1995. Waren damals 6434 Opfer zu beklagen gewesen, liegt die offizielle Zahl der Toten des Sendai-Erdbebens aktuell bei 6548

12:35 Personen verweigern Verlassen der Schutzzone: Berichten aus der Stadt Minamisoma gibt es dort Personen die ihre Häuser im, oder am Rande des Sperrgebiets nicht aufgeben wollen, und sich weigern, das Gebiet zu verlassen.

12:34 Versuch der Stromversorgung ab Samstag: Die Versuche die Reaktoren 3 und 4 wieder an die Stromversorgung anzuschließen sollen Meldungen zufolge erst am Samstag fortgesetzt werden

12:26 Kan sagte aber auch, im Bezug auf die nuklearen Probleme gäbe es weiterhin keinen Grund für Optimismus. Bevor er seine Rede beendete, dankte er der Bevölkerung, dass sie auch nach dem Erdbeben  ruhig und besonnen geblieben seien.

12:24 Premierminister hält Rede: Premierminister Naoto Kan sprach in seiner Rede an die Nation erneut von der größten Krise seit dem Zweiten Weltkrieg, verlieh aber auch seiner Hoffnung Ausdruck Japan werde auch diese Krise überstehen.

11:30 Windprobleme ab Montag: Zu Beginn kommender Woche soll der Wind sich drehen. Dann besteht das Risiko das größere Mengen radioaktiver Partikel in Richtung Tokyo getragen werden. Wie weit sie dabei allerdings kommen, ist unklar.

11:05 Gefahr einer Wasserstoffexplosion in Reaktor 4: Über dem Abklingbecken von Reaktor 4 soll sich Wasserstoff gesammelt haben. Dies könnte zu Explosionen wie zu Beginn des Fukushima-Unglücks führen.

10.15 Uhr: Ein Regierungssprecher bestätigt den Erfolg der Kühlversuche von Reaktor 3. Tepco teilte auf einer Pressekonferenz ebenfalls mit, das die Reaktoren 5 und 6 erfolgreich an die Notstromversorgung angeschlossen wurden.

09.50 Uhr: Unterstützung für die Fukushima-Techniker: Die „Tapferen 50“ von Fukushima erhalten Verstärkung: Die ca 200 Männer, die in Fukushima 1 gegen die Kernschmelze kämpfen, bekommen Hilfe von Spezialisten anderer Atomkonzerne und ca. 140 Feuerwehrleuten.

09.40 Uhr: Regierung verbietet Arbeitern verlassen des Geländes: Der AKW-Betreiber Tepco wollte aus Sicherheitsgründen seine Mitarbeiter vom AKW Fukushima abziehen. Einem Bericht der „Mainichi Shimbun“ zufolge untersagte die japanische Regierung dies. Regierungschef Naoto Kan begründete dies, dass die Zukunft Tepcos egal sei, wenn es um die Zukunft Japans ginge.

09.08 Uhr: Der AKW-Betreiber Tepco des Unglücksmeilers in Fukushima hat öffentlich geäußert, das überlegt werde das AKW mit Sand und Beton zuzuschütten. Dies sei nicht unmöglich teilte Tepco mit. Dies wäre allerdings die letzte Lösung, erst werde versucht die Kühlung wieder her zu stellen.

08.14 Uhr: Der AKW-Betreiber Tepco geht davon aus, die Reaktoren 1 und 2 morgen mit der wiederhergestellten Stromverbindung versorgen zu können. Der Strom wird dringend für die ausgefallene Kühlung benötigt, da andernfalls die vollständige Kernschmelze droht. Neben Block 1 ist ein Stromverteiler installiert worden. Als nächstes soll der Anschluss von Block 2 folgen.