Start Aktuelles Japan aktuell: TEPCO verrechnet sich erneut bei Strahlenmesswerten in Fukushima

Japan aktuell: TEPCO verrechnet sich erneut bei Strahlenmesswerten in Fukushima

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Die Betreiberfirma des schwer beschädigten Atomkraftwerks Fukushima, die Tokyo Electric Power Co. (TEPCO) hat offenbar erneut Messwerte veröffentlicht, die weit über dem tatsächlichen Wert liegen.

Diesmal wurde die Verstrahlung des Grundwassers zu hoch bemessen.

Über diese und andere Entwicklungen, hält Sie Spreadnews auf dem Laufenden.

Allerdings können wir nicht ausschließen trotz sorgfältiger Recherche Opfer eines Aprilscherzes zu werden – von unserer Seite gibt es jedoch keinen

00:00 Auch am Wochenende berichtet Spreadnews über die gegenwärtige Situation und wichtige Entwicklungen aus dem von Erdbeben und Tsunami schwer getroffenen Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

21:50 Jackie Chan sammelnt Millionen: Der Actionfilmstar Jackie Chan sammelt in einer dreistündigen Gala, zusammen mit anderen asiatischen Künstler insgesamt Spenden von umgerechnet 2,3 Millionen Euro.

20:30 Todeszahlen: Offizielle Quellen sprechen mittlerweile von 11.732 Opfern.

20:00 Iitate muss vorerst nicht evakuiert werden: Nach Angaben der IAEA sind die Radioaktivitätswerte in der betroffenen Ortschaft wieder unter das Evakuierungsniveau gesunken.

19:00 Vierbeiniges Tsunami-Opfer gerettet: Helfer entdeckten vom Hubschrauber aus einen Hund, der sich offenbar auf ein nun im Wasser treibendes Hausdach hatte retten können. Sein Halsband enthielt keine Hinweise auf seinen Besitzer. Ob diese Meldung ein Aprilscherz ist, ist bislang unklar.

18:00 TEPCO räumt Fehler in der Software ein: Der bereits zuvor attestierte Fehler im Computerprogramm zur Ermittlung der gesamten gemessenen Strahlungswerte ist nun offiziell eingeräumt worden. Die Ergebnisse der Analyse radioaktiver Elemente sei somit zumindest in Teilen ebenfalls fehlerhaft.

15:30 TEPCO zu neuer Strahlenprüfung genötigt: Nach einer Aufforderung der Atomsicherheitsbehörde kündigte TEPCO an, bereits veröffentlichte Strahlenwerte noch einmal zu überprüfen, da in den Berechnungsprogrammen für jedes Isotop Mängel und Fehler entdeckt wurden.

14:20 Überlegung zur Stickstoffeinspeisung in Reaktoren: Die Regierung erwägt, Stickstoff in die Reaktorbehälter zu pumpen um so Verpuffungen und Explosionen zu verhindern.

13:30 TEPCO bestätigt hohe Grundwasserbelastung: Ersten Meldungen zufolge bestätigte TEPCO trotz der zuvor eingestandenen Messfehler anscheinend die Verseuchung des Grundwassers mit radioaktivem Jod um das 10.000-fache. Über andere Substanzen gibt es keine Angaben.

13:10 Rindfleisch aus Fukushima angeblich nicht stark radioaktiv belastet: Nachdem es zuvor alarmierende Meldungen gegeben hatte, seien heute kaum erhöhte Messwerte festgestellt worden, wie das japanische Gesundheitsministerium mitteilte.

12:57 NISA kritisiert Mängel bei Schutz und Ausrüstung der Arbeiter:
Die japanische Atomaufsicht bemängelt den mangelhaften Strahlenschutz für die Arbeiter. Auch dass sich mehrere Arbeiter ein Dosimeter (Strahlenmessgerät) teilen müssten, sei unverantwortlich. Dies könnte auch ein Grund für Messfehler sein.

12:20 Kein definitive Entscheidung in der Atompolitik: Die japanische Regierung will anscheinend nichts überstürzen und verzichtet zunächst auf eine exakte Festlegung der Atompolitik.

11:58 TEPCO braucht Stütze vom Staat: Aufgrund der großen finanziellen Belastung durch die Rettungsarbeiten, wird der japanische Staat vermutlich mit Steuergeldern unterstützen müssen.

10:43 Sperrgebiet langfristig gesperrt: Regierungssprecher Yukio Edano sagte, da die Evakuierung des Gebiets um die Reaktoranlage langfristig angelegt sei, werden Einwohner für lange Zeit nicht in ihre Häuser zurückkehren können, so die aktuelle Einschätzung der japanischen Regierung

06:00 Erneute Messfehler bei TEPCO: Erneut gab der Betreiber der Fukushima-Anlage, das Unternehmen TEPCO an, man habe versehentlich falsche Messwerte ermittelt. Ähnlich wie zuvor seien die Werte wohl höher angegeben, als sie tatsächlich seien. Dennoch so eine starke Verstrahlung des Grundwassers dennoch anzunehmen.

05:45 Suchaktion nach Opfern: in einer gemeinsamen Großaktion suchen 7000 US-Soldaten und 17.000 Soldaten der japanischen Selbstverteidigungsstreitkräfte, vor der nördlichen Pazifikküste nach Opfern des Tsunami. Eingesetzt werden dabei 120 Flugzeuge und Hubschrauber sowie 65 Schiffe. Die Zahlen folgen dabei Angaben der Yomiuri Shimbun.

03:45 Naoto Kan will Krisengebiet besuchen: Japans Premierminister hat für Samstag einen Besuch in der durch das Erdbeben schwer zerstörten Stadt Rikuzentakata angekündigt und will auch in die Präfektur Fukushima reisen jedoch allerdings vermutlich nicht direkt das Gelände des Atomkraftwerks besichtigen.

02:33 Mögliche Übernahme durch Regierung: In einem Zeitungsbericht der Mainichi Shimbun wird darüber spekuliert, ob der Staat bereits Vorbereitungen trifft, die Kontrolle über Fukushima-Betreiber TEPCO zu übernehmen. Zu diesem Zweck werde eine Geldspritze vorbereitet, so der Bericht der Zeitung.

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