Start Aktuelles Japan aktuell: TEPCO will Fukushima-Stabilisierung innerhalb von neun Monaten vorantreiben

Japan aktuell: TEPCO will Fukushima-Stabilisierung innerhalb von neun Monaten vorantreiben

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Die Geschehnisse und damit auch die Sorgen um das havarierte Atomkraftwerk Fukushima Daiichi und andere japanische Nuklearanlagen reißen nicht ab. Während die Betreiberfirma TEPCO weiterhin versucht Herr der Lage zu werden und Zuversicht zu vermitteln, gibt es erneut Meldungen die Anlass zur Sorge bieten.

Wir berichten für Sie im Spreadnews Japan Live-Ticker vom 17. April 2011

00:00 Mit dieser Meldung endet der Sonntag, auch morgen zum Wochenbeginn berichten wir wieder für Sie über die Situation in Japan. Kommen Sie gut durch die Nacht.

20:00 Kleine Nachbeben: Mehrere kleine Erdstöße erschüttern Tokyo und die nahe gelegenen Gebiete der Kanto-Region. Von diesen geht jedoch nach Aussage von Privatpersonen vor Ort keine direkte Gefahr aus.

17:18 Roboter im Einsatz: Nach Meldung der japanischen Nachrichtenagentur Jiji sind zwei Roboter in die Reaktoren 1 und 3 gelenkt worden. Während einer Messungen vornahm, erkundete der andere die Zustände im Inneren des Gebäudes. Die Ergebnisse will TEPCO am Montag oder später vorlegen und dann entscheiden, ob wieder Arbeiter die Gebäude betreten können.

15:50 TEPCO testet Robotereinsatz: Zwei in den USA gefertigte Roboter sollen Strahlung, Temperatur und Sauerstoff innerhalb der Reaktorgebäude messen und so ermitteln, ob Techniker dort gefahrlos arbeiten können. Ein erster Test am Reaktor 5 zeigte, dass die Roboter die dortigen Türen selbstständig öffnen können. Das meldet die Mainichi Shimbun.

12:15 Radioaktivität im Meerwasser steigt: Die Radioaktivität des Wassers, das durch Stahlwände vom Einfluss ins Meer gehindert werden soll ist über Nacht signifikant gestiegen Dies könnte auf ein weiteres Leck hinweisen. Dies meldet die Mainichi Shimbun aufgrund einer Mitteilung von TEPCO am Samstag.

12:12 Möglicherweise Wasserkühlung geplant: Die Betreiberfirma TEPCO erwägt die Anbringung von externen Wasserkühlungssystemen für Atomkraftwerke und Lager abgebrannter Brennstäbe, die außerhalb der Reaktorgebäude arbeiten sollen. Wärmetauscher , die bei der zirkulierenden Wasserkühlung helfen, sollen angeblich bereits bestellt worden sein, so eine Quelle der Kyodo.

12:00 TEPCO will sicheren Ruhezustand: Nach Angaben der japanischen Nachrichtenagentur Kyodo kündigte TEPCO an, man werde versuchen innerhalb von sechs bis neun Monaten die Anlage von Fukushima Daiichi in einen stabilen Ruhezustand („Cold Shutdown“) zu versetzen – ein Ziel das von Experten und der Regierung  als schwierig realisierbar angesehen wird.

11:51 Tsunami mehrheitlich todesursächlich: Nach Polizeiangaben ist der Tsunami für 96% aller Todesfälle im März die sich in der Präfektur Miyagi ereignet haben verantwortlich, über die Hälfte von ihnen war 65 Jahre alt oder älter.

11:15  Rauch aus AKW Kashiwazaki-Kariwa: Nach dem gestrigen Nachbeben hatte TEPCO zunächst keine Probleme mit dem in der Präfektur Niifgata liegenden Kernkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa gemeldet, dann jedoch wurde Rauch aus einem Kontrollstand des AKW gemeldet, dessen Ursache jedoch unklar ist.

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