Start Aktuelles Japan aktuell: TEPCO will Wasser aus AKW Fukushima Zwei ins Meer leiten

Japan aktuell: TEPCO will Wasser aus AKW Fukushima Zwei ins Meer leiten

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AKW Fukushima Daini in Japan. Foto: Tepco
AKW Fukushima-Daini: NRA kritisiert fehlende Behebung von Sicherheitsmängeln (Foto: TEPCO)
AKW Fukushima Daini in Japan. Foto: Tepco
AKW Fukushima Daini: Auch hier soll radioaktives Wasser ins Meer geleitet werden. Foto: Tepco

Nachdem zuletzt die Bilder des Keinohrhasen die Angst vor möglichen Mutationen durch radioaktive Verstrahlung der Umwelt geschürt hatten, plant TEPCO die Einleitung von radioaktiv belastetem Wasser aus der Anlage Fukushima Daini (Fukushima 2) ins Meer. Unterdessen leiden Opfer von Erdbeben und Tsunami an schwieriger Wasserversorgung.

 

Diese und weitere Informationen nun im Spreadnews Japan-Ticker vom 08. Juni 2011..

00:00 Mit diesen Meldungen endet der heutige Japan-Ticker, kommen Sie morgen wieder um weitere Informationen zur Lage in Japan zu erhalten. Kommen Sie gut durch die Nacht.

Spenden erreichen Opfer immer noch nicht: Nach heutigen Angaben der Yomiuri Shimbun haben kaum mehr als die Hälfte, lediglich 55%,  der bereits an die Präfekturleitungen verteilten Spenden in Höhe von 82,3 Milliarden Yen die Opfer der Naturkatastrophen erreicht –  die Mainichi Shimbun sprach gestern von 15% und damit von 37 Milliarden Yen die bislang direkt den Opfern zugekommen seien.

Beide Zeitungen geben als Grund Verwaltungsschwierigkeiten und Personalmangel an, da viele Dokumente, die für die Ausstellung einer Katastrophenopferbescheinigung zur Spendenberechtigung erforderlich sind, verloren gingen,

Platzmangel bei radioaktivem Schlamm: In den Abwasseraufbereitungsanlage sammelt sich radioaktiver Klärschlamm an, da Recyclingunternehmen, japanischen Medienberichten zufolge, die Abnahme aus Sicherheitsgründen ablehnen. Tatsächlich fand sich etwa in allen acht Kläranlagen der Präfektur Ibaraki radioaktiver Schlamm, die Präfekturen Tokyo, Kanagawa und Saitama sind ebenfalls betroffen.

TEPCO gesteht Schlamperei ein: Einem Bericht der japanischen Nachrichtenagentur Jiji zufolge, hat der Betreiber des AKW Fukushima eine zu nachlässige Handhabung der unmittelbar nach dem Unglück erfassten Daten eingeräumt. TEPCO führt Verzögerungen bei der Freigabe auf die Unfähigkeit schnelle Entscheidungen über die Handhabung der Daten zu treffen, sowie die allgemeine Verwirrung aufgrund der Situation während des Störfalls zurück.

Wasserversorgung in Krisengebieten:In den Evakuierungszentren mangelt es vielerorts weiterhin nicht nur an Spenden. So sind etwa in der verwüsteten Stadt Minamisanriku (Präfektur Miyagi), weniger als zwei Prozent der Wasserversorgung wiederhergestellt, neben der Lieferung der Tanklastwagen mit Trinkwasser, waschen viele Flüchtlinge ihre Wäsche in Flüssen, so ein Bericht der Asahi Shimbun

TEPCO will Wasser aus Fukushima 2 ins Meer leiten:
Der Energiekonzern TEPCO plant mehreren japanischen Medienberichten zufolge, nun auch schwach radioaktive Abwässer aus dem zweiten Atomkraftwerk Fukushima Daini (Fukushima 2) ins Meer zu leiten. Dieses Vorhaben ist jedoch durch heftige Proteste des Fischereiverbands vorerst eingestellt worden.

Als Alternative bot TEPCO an, den Gehalt an radioaktiven Substanzen aus dem AKW Fukushima Daini vor dem Ausleiten auf ein nicht mehr messbares Maß zu senken, dennoch bleibt der Fischereiverband skeptisch. Das Energieversorgungsunternehmen argumentiert mit der Gefahr der Korrosion der Auffangbecken durch das Salzwasser und weist auf erste Roststellen hin.

5 KOMMENTARE

  1. Warum pumpt man die suppe nicht in SUPERTANKER???
    Es ist doch Wahnsinn sowas ins Meer zu lassen.
    Sag mir jetzt keiner das wäre zu Teuer.

  2. Hey ^^ ja du hast recht aber ich Leben ja dort udn hir ist alles drunter und drüber und die sind so im stress hir die kommen nicht mal auf so eine idee -.- Da kann man nur hoffen es geht bald alles wider inordung

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