Start Aktuelles Japan aktuell: Trotz hoher Radioaktivität sollen Arbeiten in Fukushima weitergehen

Japan aktuell: Trotz hoher Radioaktivität sollen Arbeiten in Fukushima weitergehen

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Die Woche beginnt mit neuen Meldungen aus dem von Naturkatastrophen heimgesuchten Japan und besonders die Geschehnisse im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi sind weiter von Interesse, hat doch die Betreiberfirma TEPCO angekündigt, man wolle in einem Zeitraum von 6-9 Monaten wieder eine relative Stabilität hergestellt haben.

Über diese Pläne und weiteres aus den japanischen Krisengebieten informieren wir Sie mit unserem Spreadnews Japan Live-Ticker vom 18. April 2011.

00:00 Aufgrund der spärlichen Informationslage in den Medien endet der heutige Live-Ticker ohne weitere Meldungen, wir sind jedoch morgen wieder für Sie da. Kommen Sie gut durch die Nacht.

12:43 Der Reaktor Nummer 4 ist mit fünf Meter hohem Wasser geflutet.

11:00 Flüchtlinge sollen Schulen räumen: Wie die Yomiuri Shimbun  meldet, wurden Flüchtlinge in den Präfekturen Iwate und Miyagi, die in  Schulen untergekommen waren, darum gebeten diese zu verlassen, man benötige die Räume für die Wiederaufnahme des Unterrichts. Die alternativen Gebäude liegen jedoch nach Ansicht vieler Flüchtlinge zu weit weg von ihrem Zuhause.

10:00 Roboter-Messergebnisse liegen vor: Am heutigen Tag legte man die Ergebnisse der gestern durch US-Roboter vorgenommenen Messungen innerhalb der Gebäude vor. Hidehiko Nishiyama, Sprecher der NISA teilte mit, es bestehe  trotz der sehr hohen Radioaktivität in den Reaktorgebäuden 1 (10-49 Milisievert/Stunde ) und 3  (28-57 Milisievert/Stunde) für menschliche Arbeiter keine Gefahr, wenn diese in kurzen Schichten arbeiten.

09:00 US-Außenministerin wird diskutiert: Die gestrige Geste von US-Außenministerin Hillary Clinton wurde auch heute noch diskutiert, hatte sie doch den Tenno und dessen Gemahlin mit Handschlag und Wangenküsschen begrüßt, statt der in Japan üblichen  Verbeugung.

08:25 Regierung will Stabilisierung des AKW Fukushima unterstützen: Japans Premierminister Naoto Kan hat dem Energiekonzern  TEPCO, Betreiber der beschädigten Nuklearanlage Fukushima Daiichi, für die Arbeiten zur Kontrolle der Sicherheit des Atomkraftwerks die volle Unterstützung der Regierung zugesichert. Das meldet die japanische Nachrichtenagentur Jiji

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