Start Aktuelles Japan aktuell: Verdacht auf Messfehler bei Atommüll-Kontrollen

Japan aktuell: Verdacht auf Messfehler bei Atommüll-Kontrollen

Atommüll-Lieferungen kamen aus ganz Japan

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Artikelbild - AKW Shimane (Foto: KEI, Wikimedia Commons cc-by)
AKW Shimane: Auch Atommüll von hier wies offenbar Messfehler auf (Foto: KEI, Wikimedia Commons cc-by)

Nachdem im Juni ein Zwischenfall an einer Forschungseinrichtung in Ibaraki auf der Internationalen, siebenstufigen Gefahrenskala, als „INES-2“ (Störfall) klassifiziert worden war, schien das AKW Fukushima Daiichi wieder im Mittelpunkt zu stehen.

Doch am heutigen Montag wurde an der Wiederaufarbeitungsanlage Rokkasho (Präf. Aomori) ein möglicher Verstoß gegen Sicherheitsrichtlinien festgestellt.

Demnach war bei etwa 4.400 Behältern mit radioaktivem Material, das von vier Kernkraftwerken aus mehreren Präfekturen angeliefert wurde, möglicherweise eine falsche Messung der Strahlungsbelastung vor dem Abtransport erfolgt.

Demnach bestand dass Risiko, dass die Abfälle, die offiziell als „leicht radioaktiv“ klassifiziert waren, eine höhere Belastung aufweisen, als angegeben.

Doch nach Angaben der Atomaufsichtsbehörde NRA hat die Entdeckung keine Auswirkung auf die Umwelt, da die nachgewiesene Radioaktivität immer noch unter den Standard-Grenzwerten liegen soll.

Betroffen sind Lieferungen aus dem AKW Shimane (Präf. Shimane), dem AKW Ikata (Präf. Ehime), sowie dem AKW Shiga (Präf. Ishikawa) und dem AKW Tsuruga (Präf. Fukui).

Bei den Betreibern der Anlage handelt es sich um unterschiedliche Energieunternehmen. Allerdings wurden offenbar Messgeräte des selben Herstellers verwendet, so dass möglicherweise hier die Fehlerquelle zu suchen ist.

Über den Fund berichteten Präfekturmedien.

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