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Japan: Keine allgemeine Reisewarnung

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Tokyo: Rush-Hour in der Nacht Foto: KJ
Tokyo: Japans Hauptstadt ist als Reiseziel relativ sicher Foto: KJ

Für das Inselreich Japan besteht laut WHO, der Weltgesundheitsorganisation, keine allgemeine Reisewarnung.

Allerdings sind die vom Erdbeben und Tsunami verwürsteten Regionen schwer zugänglich, da der Großteil der Straßen zerstört wurden und es daher fast keine Transportmöglichkeiten in die zerstörten Gebiete gibt.

Erschwerend kommt hinzu, dass in Japan das Benzin rationiert wird und daher längere Autofahrten praktisch nicht möglich sind. Darüber hinaus sind besonders in den Krisenregionen sauberes Wasser, Lebensmittel und Benzin sehr knapp.

Die WHO empfiehlt daher, sich bei nicht vermeidbaren Reisen in diese Gebiete Informationen aus den Medien und von den örtlichen Behörden einzuholen. Außerdem sollten sich Reisende nach Japan bewusst sein, dass es immer wieder zu Erdbeben kommen kann.

Grundsätzlich sind Reisen in Großstädte wie Tokyo unproblematischer da dort die Infrastruktur zu wesentlichen Teilen wieder funktionsfähig und damit die Versorgung gesicherter ist.  Dennoch muss auch dort der Reisende mit Erdbeben rechnen.

Die von der japanischen Regierung ergriffene Maßnahmen für die öffentliche Gesundheitsvorsorge, aufgrund der leicht erhöhten Radioaktivität in der Stadt, sind der Lage angemessen, so die WHO.

Die wesentlichste Schutzmaßnahme ist jedoch die 30km Sperrzone um das Atomkraftwerk Fukushima Daiichi. Die „Organisation Reisen“ gibt darüber hinaus Hinweise, wie man sich bei erhöhter Radioaktivität verhalten muss.

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