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Japan Liveticker: Nachbeben erschüttert Fukushima

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00:00 Ab Morgen ist Spreadnews wieder mit neuen Nachrichten für Sie da – und während andere Medien nun nach Libyen schauen, berichten wir weiterhin über die Lage in Japan.

23:04 Einsatz der Feuerwehr für heute beendet: Die Feuerwehr beendet ihren Einsatz bei der Reaktorkühlung durch Wasserwerfer.

20:33 Nachbeben: ein kleines Erdbeben, möglicherweise ein Nachbeben hat die Ostküste der Hauptinsel Honshu erschüttert, ob es zu Schäden kam ist noch nicht bekannt.

19:28 Neues von den sechs verstrahlten Technikern: Der Betreiber TEPCO teilte mit, dass die erhöhte Strahlung keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit habe. Die Arbeiter sind offenbar weiterhin im Einsatz, unklar ist jedoch, ob sie nun möglicherweise andere Aufgaben haben.

19:18 Ein weiterer Arbeiter sagte: „Die Welt außerhalb der Anlage schien nicht zu verstehen was im inneren ablief, ich war auch an einem Punkt angekommen, an dem ich dachte, die Firma hätte uns aufgegeben“ Dann fügte er hinzu; „Ich war aber der Überzeugung dass wir nicht gehen dürften, bis es sicher genug für die Anwohner sei, zurückzukehren„.

19:17 Ein Anfang dieser Woche evakuierter Arbeiter drückt sowohl seine Freude darüber aus, seine Angehörigen wiederzusehen, als auch sein schlechtes Gewissen, seine Kollegen alleine zu lassen.

19:17 Nachrichten der 50 Arbeiter: Angehörige der „Tapferen 50“,  haben auf der Webseite der Asahi Shimbun kurze Nachrichten und Zitate der Arbeiter veröffentlicht, in denen die Arbeiter die Bedingungen beschreiben unter denen sie sich quälen.

19:00 Todeszahlen: Die  Angaben von Toten und Vermissten wurden aktualisiert. Demnach gibt es bislang 7600 Opfer, insgesamt 11.000 werden noch vermisst.

18:08 Regen bringt möglicherweise radioaktiven Niederschlag: Die japanische Atombehörde teilte mit es werde an Sonntag und Montag Regen geben und rief die Menschen in den betroffenen Gebieten dazu auf, ihre Häuser nicht zu verlassen. Es bestehe zwar keine Gefahr für die Gesundheit, dennoch wird dazu geraten bei notwendigen Gängen ins Freie Kopf und Haut zu bedecken.

17:59 China bietet Hilfe beim Wiederaufbau: Wie schon zuvor Südkorea sicherte China „größtmögliche Unterstützung“ zu, man wolle vor allem beim Wiederaufbau helfen, zitiert die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua den Außenminister des Landes.

17:21 Sechs Techniker verstrahlt: Bei sechs Arbeitern wurde der bereits höher gesetzte Maximalwert von 250 Milisievert überschritten, sie waren somit erhöhter Radioaktivität ausgesetzt. Die Art der durchgeführten Arbeit wurde nicht bekanntgegeben.

17:20 Kein Handelsstopp für Waren aus Fukushima: Die IAEA hat ihre bisherige Aussage korrigiert, laut der die Regierung den Handel mit Lebensmitteln aus Fukushima eingestellt hatte. Die IAEA erklärte nun, die Regierung würde diesen Schritt lediglich erwägen.

d16:43  Strom für Reaktor 2 möglicherweise noch heute: Die IAEA erklärte in einer Pressekonferenz man werde versuchen, noch heute den elektrischen Strom für Reaktor 2 in Betrieb zu nehmen. Sollten die Pumpen funktionieren, könnten diese möglicherweise auch Reaktor 1 unterstützen.

15:58 Radioaktives Jod im Leitungswasser von Fukushima erreicht gefährliche Werte: Die Regierung bestätigt Spuren von radioaktivem Jod im Trinkwasser von Fukushima, die über die zulässigen Werte hinausgehen und bei denen das Wasser nicht mehr getrunken werden sollte.

15:42 Mögliche Stromabschaltung: Der Betreiber TEPCO kündigte an, trotz der Stromsparmaßnahmen in der Bevölkerung könne es am Wochenende und zu Beginn der Woche  zu zeitweisen Abschaltungen kommen. Man entschuldige sich für die daraus entstehenden Unannehmlichkeiten.

15:21 Überprüfung der Kühlsysteme: Die japanische Atomsicherheitsbehörde erklärte, dass die Kühlsysteme an zwei der sechs Reaktoren funktionsfähig seien. Ein Dieselgenerator an Reaktor 6 hat seine Arbeit wiederaufgenommen, eine Kühlpumpe in Reaktor 5 ist ebenfalls betriebsbereit.

14:16 Hilfsangebot aus Südkorea: Südkorea will jedoch zunächst direkt den Opfern in Japan helfen und wird mehrere Tonnen Wasser und 6000 Decken zur Verfügung stellen. Südkoreas Außenminister Kim sun Hwang sagte Japan „größtmögliche Unterstützung“ zu

14:05 Asiatische Kooperation bei der Atomsicherheit: die Außenminister von Japan, China und Südkorea haben sich darauf verständigt in Fragen der Reaktorsicherheit und der Vorbereitung auf Störfälle enger zusammenarbeiten.

13:35 Tokyo jetzt mit höchstem Fernsehturm der Welt: War die Spitze des Tokyo Tower beim großen Tohoku-Erdbeben 2011 noch geknickt, wurde heute der „Tokyo Sky Tree“ – mit 634 Metern der höchste Fernsehturm der Welt, fertiggestellt. Für den Öffentlichkeit zugänglich soll er allerdings erst ab nächstem Jahr sein. Fast könnte man von einer Kampfansage gegen die Zerstörungen durch die Kräfte der Natur sprechen.

13:16 Anstieg psychischer Erkrankungen befürchtet: Ein Arzt in der Klinik von Rikuzentakata berichtet, die Patienten würden sich langsam beruhigen, allerdings sei als Folge mit einer vermehrten Zahl psychischer Erkrankungen zu rechnen, da der Verlust von Angehörigen und Lebensgrundlage eine große Lebenskrise darstelle.

13:11 Handelsstopp für Lebensmittel aus Fukushima: Die japanische Regierung hat einen Stopp für den verkauf von Lebensmitteln aus der Präfektur Fukushima angeordnet, teilte Sprecher Yukio Edano nach Angaben die IAEA mit. Zuvor waren die zulässigen Grenzwerte bei Milch und Spinat überschritten worden, auch in diesem Fall habe jedoch keine Gefahr für die menschliche Gesundheit bestanden.

13:00 Sicherheitsprüfung vor Elektrizität: Der Kabelanschluss an Reaktor 2 wurde erneut bestätigt, man werde jedoch vor dem Versuch der Inbetriebnahme einige Überprüfungen vornehmen, um möglicherweise gefährliche Fehlfunktionen auszuschließen

12:53 Radioaktives Jod im Trinkwasser von Tokyo: Sowohl in Japans Hauptstadt Tokyo als auch in den Präfekturen Chiba, Gunma, Niigata, Saitama und Tochigi wurden erhöhte Werte an radioaktivem Jod im Trinkwasser festgestellt, es bestehe jedoch keine Gesundheitsgefahr, da die Mengen deutlich unter dem  Grenzwert liegen.

12:38 Russland testet Fisch: Russland prüft Fische und Meerestiere in den pazifischen Gewässern auf Spuren von Radioaktivität. Im Gegensatz zu Spinat und Milch aus dem Gebiet um Fukushima wurden hierbei jedoch keine Belastungen festgestellt.

12:21 Inselverschiebung: Die Oshika-Halbinsel in der Präfektur Miyagi hat sich durch das schwere Beben am 11. März um 5,3 m verschoben und ist um 1,2cm gesunken. In beiden Fällen handelt es sich um Rekorde für die Verschiebung von Landmassen in Japan, meldet die Nachrichtenagentur Kyodo.

11:56 Totenzahlen: Die Polizei spricht von 7348 Toten und 10.947 vermissten Personen.

11:10-11:00 Trotz Erdbeben keine Tsunami-Warnung: Das Erdbeben in der Präfektur Ibaraki ist zwar heftig, es wird jedoch keine Tsunami-Warnung herausgegeben.

11:09 Schweres Nachbeben: Ein Erdbeben der Stärke 6,1 erschüttert Tokyo und die Kantō-Region.

10:42 Wärme für die Winteropfer: Eine Warmluftfront bringt den hunderttausenden Tsunami-Opfern nach tagen von Schnee und eisiger Kälte ein wenig Erholung

10:33 Flucht aus Tokyo: Angeblich unnötig: Die Radioaktivitätswerte außerhalb der Sperrzone sind offiziellen Angaben nach sehr gering, es bestehe kein Grund den Großraum Tokyo zu verlassen.

10:02 Verlegtes Stromkabel: Ein Stromkabel wurde verlegt, jedoch vorerst ohne Elektrizität zu liefern, man müsse diesbezüglich noch warten, hieß es von Seiten der japanischen Atomaufsichtsbehörde.

09:58 Hollywoodstars spenden: Clint Eastwood und Sandra Bullock Spenden jeweils eine Million US-Dollar, Lady Gaga steuerte durch den Verkauf von Armbändern 250.000 US-Dollar bei.

9:50 Reaktordächer von Nummer 5 und 6 geöffnet: Wie die IAEA meldet, wurden Öffnungen in die Dächer der beiden Reaktoren gebohrt um weitere Wasserstoffexplosionen zu verhindern.

9:50 US-Berichterstattung dramatisiert: Peter Payne, ein in Japan (Präfektur Gunma) lebender US-Amerikaner der den Online-Versand „J-List“ betreibt, ist der Ansicht, besonders die US-Medien würden einen Sensationsjournalismus betreiben, der an der Realität dort vorbei ginge, der Alltag würde seinen gewohnten Gang nehmen.

8:30 Milch und Spinat aus Fukushima verstrahlt: Regierungssprecher Yukio Edano bestätigte, dass in Milch und Spinat aus der Umgebung des Atomkraftwerks hohe Mengen an Radioaktivität gemessen wurden, die deutlich über dem erlaubten Maximalwert liegen. Auch in der angrenzenden Präfektur Fukushima wurde Radioaktivität im Spinat nachgewiesen.

Dennoch bestehe keine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit, die Regierung habe sich des Problems angenommen.

2 KOMMENTARE

  1. Danke sehr für die Informationen!
    Es ist so schrecklich was gerade in Japan passiert. Dafür gibt es einfach keine Worte.

  2. Es ist einfach nicht zu glauben.
    Japan als das Roboterland überhaupt schickt seine Leute einfach in die verstrahlte Zone.
    Wo sind die fliegenden Quadcopter um Sonden zu platzieren und Fotos aus nächster Nähe zu machen?
    Wo sind die Militärroboter, die die Löschwasserschläuche direkt zu den Becken bringen könnten.
    Gibt es nicht? Oh doch, die gibt es, auch deutsche Roboterexperten hatten Hilfe und Roboter angeboten, doch Japan reagierte bisher nicht.
    Jetzt 1 Woche nach dem Unfall fragt Japan Roboter an.
    Wieso eigentlich? Japan hat mehr Roboter als Haustiere!
    Sogar für Katastrophen extra gebaut, nach Kobe.

    Das Internet berichtet von vielen Hilfeangeboten, die nicht angenommen wurden.
    Ich liebe Japan, aber dieser falsche Stolz, alles allein machen zu wollen, kotzt mich an.

    Die Leute frieren in Turnhallen und nebenan liegen Tonnen von Holz von Dachstühlen der Japanischen Häuser.
    Warum macht man da kein Feuer?

    Ich werde es wohl

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