Start Panorama Japan: Polizei verhaftet schummelnden Studenten

Japan: Polizei verhaftet schummelnden Studenten

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Alle großen japanischen Zeitungen berichteten am Freitag über einen Fall, der bei der japanischen Bevölkerung für Aufsehen gesorgt hatte. Die Dreistigkeit des mutmaßlichen Täters sorgt in Japan für große Aufregung.

An der renommierten Universität von Kyoto hat am Donnerstag ein 19-Jähriger während eine Aufnahmeprüfung geschummelt. Er soll die Prüfungsfragen mit seinem Handy ins Internet gestellt haben, um so Hilfe von außen zu bekommen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Sollte der Uni-Betrüger wegen des so genannten „Online-Cheatings“ verurteilt werden, drohen ihm bis zu drei Jahren Gefängnis, oder eine Geldstrafe von 500.000 Yen ( etwa 4.400 Euro). Der junge Mann könnte die erste Person werden, die in dem Land wegen Schummelei strafrechtlich verfolgt werden, sagte die Polizei.

Derartige High Tech Schummeleien oder „Intercheating“ sind allerdings gerade bei jungen Anwendern immer wieder zu finden. Sei es der iPod als Spickzettel, oder der Bluetooth-Radiergummi über den man sich die Antworten diktieren lässt – manchmal ist die Kreativität beim Schummeln höher, als bei der Klausur.

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