Je suis Charlie

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Je Suis Charlie

Liebe Leserinnen und Leser,

auch wir möchten die traurigen Ereignisse von Paris zum Anlass nehmen, um auf das wertvolle Gut der Presse- und Meinungsfreiheit aufmerksam zu machen, das tagtäglich überall auf der Welt durch politischen Druck, oder schiere Gewalt eingeschränkt und verletzt wird.

Daher ist dieser Text nicht nur ein Zeichen der Anteilnahme und des Respekts für die Opfer, ihre Angehörigen und Kollegen zu verstehen, denen unser tiefes Mitgefühl gilt, sondern zudem ein Aufruf, dass sich auch Medien ohne dezidiert politische Berichterstattung gegen jeden Versuch von Einschüchterung oder Zensur verwehren müssen.

Bedauerlicherweise wird die Verletzung demokratischer Rechte oft erst dann wahrgenommen, wenn sie uns selbst, oder unseren direkten Nachbarn in besonders schockierender und aufrüttelnder Weise betrifft, während repressives Vorgehen jeden Tag auf der Welt diese Werte, wie Meinungsäußerung und freie Berichterstattung behindert, oder sogar unmöglich macht.

Die Ereignisse von Paris können somit auch eine Chance werden – sich nicht auf eine temporäre Beileidsbekundung zu beschränken und danach zum Alltag überzugehen, sondern aufrichtiges Interesse an der Demokratie und Humanität zu entwickeln und Wege zu finden, diese zu unterstützen und zu schützen.

Es heißt, man vermisst die Freiheit erst, wenn man sie nicht mehr hat.  Lassen Wir es nicht so weit kommen.

Wir zählen auf Sie !

Die Redaktion

1 KOMMENTAR

  1. So wie es aussieht haben die Terroristen wohl nun doch gewonnen. Vor kurzem habe ich gelesen das die Zeitung eine längere Pause macht. Ich finde es sehr schade aber leider kann man dagegen nichts machen.

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