Start Panorama Kachelmann-Prozess beginnt nach vierwöchiger Pause

Kachelmann-Prozess beginnt nach vierwöchiger Pause

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Vor der 5. Großen Strafkammer des Mannheimer Landgerichts geht nach vierwöchiger Pause der Prozess gegen den Schweizer Wettermoderator Jörg Kachelmann in die nächste Runde. Am Mittwoch beginnt der 23. Verhandlungstag gegen den Wettermoderator.

Vorgesehen ist die in Augenscheinnahme der Bild- und Tonaufnahmen aus der Befragung der ehemaligen Ex-Freundin, die ihn wegen Vergewaltigung angezeigt hatte.
Seit dem 6. September 2010 steht der 52-Jährige Wettermoderator vor Gericht.
Kachelmann soll seine Ex-Freundin vergewaltigt und mit einem Messer bedroht haben. Jörg Kachelmann bestreitet die Tat.

Mittlerweile ist auch die Schweizer Justiz in den Fall verwickelt. Angeblich ist eine neue Belastungszeugin aus der Schweiz aufgetaucht. Das Nachrichtenmagazin „Focus“ berichtete Anfang Dezember darüber.

Die Zeugin soll von einem gewaltsamen Übergriff Kachelmanns, wenige Wochen vor der angeblichen Vergewaltigung des Wettermoderators an seiner Ex-Freundin in Schwetzingen, erzählt haben.

Ein Rechtshilfeersuchen des Landgerichts Mannheim an die Staatsanwaltschaft Zürich diese Zeugin in der Schweiz zu vernehmen wurde zugelassen.

Obwohl die Zeugin vom Mannheimer Landgericht geladen wurde, ließ sie durch ihre Anwältin mitteilen, dass sie vor einem deutschen Gericht nicht aussagen werde, weil sie keinesfalls in die Medien möchte. Dazu sei sie als Schweizerin berechtigt.

Der Strafverteidiger Kachelmanns ist nicht von der Glaubwürdigkeit der Frau überzeugt, soll doch der Wettermoderator am 17. Januar, am Tag des gewaltsamen Übergriffs, an einem anderen Ort gewesen sein.

Vertreter des Langerichts Mannheim werden nun in die Schweiz reisen, um die Frau vor Ort zu befragen. Gegen den Züricher Gerichtsbescheid kann die Frau innerhalb von zehn Tagen nach Eingang des Bescheides noch Beschwerde einlegen.

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