Start Panorama Kachelmann-Prozess: Ex-Freundin bleibt beim Vergewaltigungsvorwurf

Kachelmann-Prozess: Ex-Freundin bleibt beim Vergewaltigungsvorwurf

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Landgericht Mannheim
Landgericht Mannheim

Am Freitag wurde im Vergewaltigungs-Prozess erneut die Ex-Freundin von Jörg Kachelmann vor dem Landgericht Mannheim befragt. Sie hielt weiterhin an ihren Vorwürfen fest.

Erstmals hatte der Strafverteidiger Johann Schwenn die Möglichkeit, das mutmaßliche Opfer zu befragen. Die Vernehmung war nach knapp zwei Stunden überraschend schnell beendet.

Im Anschluss der nichtöffentlichen Sitzung erklärte der Vorsitzende Richter Michael Seidling, dass die ehemalige Freundin an ihren Vorwürfen festhielt. Die Frau beschuldigt Kachelmann weiterhin, er habe ihr ein Messer an den Hals gehalten und sie vergewaltigt.

Bereits im Oktober 2010 war das mutmaßliche Opfer an vier Verhandlungstagen mehr als 20 Stunden lang unter Ausschluss der Öffentlichkeit vernommen worden. Zum damaligen Zeitpunkt war Rechtsanwalt Reinhard Birkenstock, der Vorgänger von Johann Schwenn, bei der Vernehmung anwesend.

Als „außerordentlich aufschlussreich und ertragreich“ bezeichnete Johann Schwenn am Freitag die zweistündige Vernehmung. Zu Details machte er keine Angaben.

Der Verteidiger hatte die ehemalige Freundin Kachelmanns  zur aus seiner Sicht widersprüchlichen  Tatschilderung befragt.

Am 29. März soll die Zeugin, die für ihr Interview mit der Zeitschrift „Bunte“ 50.000 Euro bekam, vom Landgericht Mannheim befragt werden.

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