Start Panorama Kachelmanns Strafverteidiger äußert sich gegenüber der „Zeit“

Kachelmanns Strafverteidiger äußert sich gegenüber der „Zeit“

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In der Wochenzeitung „Die Zeit“ äußerte sich Jörg Kachelmann Strafverteidiger Johann Schwenn wie folgt: „Wer zu feige ist, den Anspruch des Angeklagten auf ein gerechtes Urteil beizeiten anzufordern, darf nicht überrascht sein, wenn ihm später der Bundesgerichtshof nicht dabei hilft“.

Mit dieser Äußerung will Kachelmanns Hamburger Anwalt offensichtlich einer Revision vorsorgen.

„Solange die Strafkammer nicht erkennen lässt, dass sich ihre Prognose nicht bestätigen wird, muss sich der Verteidiger auf eine Revision einrichten und in der Verhandlung dafür sorgen, dass dieses Rechtsmittel auch Erfolg hat“, sagte der Strafverteidiger. Nur dann, wenn das Gericht eine Verurteilungsprognose stellt, darf ein Hauptverfahren eröffnet werden.

Die zur Burda Media Gruppe gehörende Zeitschrift „Bunte“ und das Nachrichtenmagazin „Focus“ wiesen die Vorwürfe Johann Schwenns, Zeuginnen beeinflusst und bezahlt zu haben, als absurd zurück.

„Zeugen, die ihre Aussage nach Honorierung von interessanter Seite zum Nachteil unseres Mandanten ändern, dürften nicht erwarten, dass die Verteidigung dazu schweigt“, so Johann Schwenn.

„Im Fall Kachelmann geht es neben der Wahrheit auch um Geld – und um einen Verlag, der Zeuginnen bezahlt, die danach in der Verhandlung schlechter reden als vorher bei der Polizei“, sagte Kachelmanns Verteidiger der „Zeit“.

Den bereits zuvor von ihm attackierten Staatsanwälten warf er vor, Jörg Kachelmann „nach Kräften beschädigt“ zu haben. Der Anwalt sprach von einem „entgleisten Verfahren“.

Der Vergewaltigungsprozess gegen Kachelmann begann nach seiner Festnahme am 20. März und wird voraussichtlich erst Anfang nächsten Jahres enden. Am Montag den 20. Dezember beginnt für Jörg Kachelmann der nächste Verhandlungstag.

4 KOMMENTARE

  1. Herr Markwort (Focus) hat völlig Recht mit der Aussage, dass Schwenn hier ein Ablenkungsmanöver startet und vorab einfach alle angreift, mit dem Ziel von dem eigentlichen Vergewaltigungsvorwurf und von den schweren gewalttätigen Sado-Maso Neigungen seines Mandanten abzulenken.

  2. Na und?

    Ist Sado-Maso verboten?

    Tine war also auch im Schlafzimmer in Schwetzingen dabei. Wie schön! Wieder eine mehr…!

  3. SM läuft nur einvernehmlich ab. Wenn jemand nicht auf die „schweren gewalttätigen“ Neigungen seines Partners steht und trotzdem mitmacht ist selber schuld (oder insgeheim doch masochistisch *ironie off*)

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