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Katastrophenhelfer in Japan: Stille über Fukushima

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Einsatzkarte zum AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Einsatzkarte zur Krise am AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Einsatzkarte zum AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Einsatzkarte zum AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)

Spreadnews ist es gelungen, Herrn Andreas Teichert von der Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe e.V. (DTRG) für eine Artikelreihe über den Einsatz seines siebenköpfigen Teams im Zuge der Tohoku-Katastrophen zu gewinnen.

Im Rahmen der Serie “Katastrophenhelfer in Japan” wird er von Erfahrungen vor Ort berichten.

Im heutigen, letzten Teil der Serie, wird der Einsatz unmittelbar am Kernkraftwerk Fukushima Daiichi Thema sein. Auch in welchem Umfang Deutschland auf schwere Störfälle vorbereitet ist, werden Sie erfahren.

Grenzen einer Einsatzerfahrung – Letzter Teil X

In meinem letzten Teil der Berichterstattung über Grenzerfahrungen von Rettungsteams, möchte ich ein wenig auf die Präfektur Fukushima zu sprechen kommen.  Im Gegensatz zu den Schäden in den übrigen Regionen der anderen betroffenen Präfekturen, hätten die Menschen mehrheitlich wieder in ihre Häuser, Betriebe und Schulen zurückkehren können – wäre es nicht zu diesem Unglück im Kernkraftwerk Fukushima Daiichi gekommen.

Es war natürlich allen durchaus bewusst, was nach den ersten Meldungen folgen könnte, einen klaren Überblick und eine angemessene Sachlagenbeurteilung war jedoch zu Beginn der ganzen Ereignisse nicht möglich. Keiner jedoch ist von dieser daraus entstehenden Dramatik ausgegangen. Bis zum besagten 18. März 2011.

Viele von Ihnen haben vielleicht noch die Bilder der vielen Feuerwehrmänner in ihren orangen Overalls vor Augen. Aufnahmen in denen sie ihren Einsatzbefehl und ermutigende Worte in Empfang nahmen. Der Druck auf diese Männer und Frauen muss enorm gewesen sein.

Die Super Ranger der Feuerwehr Tokyo (Copyright: Tokyo Fire Departement)
Die Super Ranger der Feuerwehr Tokyo (Copyright: Tokyo Fire Departement)

Mit den Worten, „von eurer Leistung hängt das Ansehen Japans ab“ – deutlicher hätte man es nicht ausdrücken können – kann man nur erahnen, was sich in den abbeorderten Einheiten in den Köpfen abgespielt haben muss. Zumal es sich um eine Einsatzlage handelte, die sich kein japanischer Feuerwehrmann auch nur in seinen kühnsten Träumen ausgemalt hätte.

So bestehen zwar seit der Fußballweltmeisterschaft in Japan sehr gut aufgestellte Einheiten für den ABC-Bereich, also für Einsätze bei denen mit nuklearen, biologischen oder chemischen Stoffen zu rechnen sei. Der Giftgasanschlag auf die U-Bahn von Tokyo, wäre in diesem Fall so ein Einsatzszenario. Aber ein havariertes Kernkraftwerk ganz sicher nicht. Allein auch schon deshalb nicht, weil Japan, trotz Nagasaki und Hiroshima, ein ganz besonderes Verhältnis zu friedlichen Nutzung der Kernenergie hat.

Mir ist einmal ein Bild und später ein Bericht im heute-journal untergekommen, in dem ich vernahm, dass selbst sogenannte Castor-Transporter vollkommen allein, nicht von Polizei und schon gar nicht von Protesten begleitet, mitten durch die 34 Millionen Metropole Tokio fuhr. Für uns in Deutschland ein unvorstellbarer Vorgang.

Unser enger Kontakt zur Kommandantur der U.S. Pazifikflotte, sowie zur Tokyoter Feuerwehr, führte uns an die nahegelegene Stadt „Iwaki“ und im weiteren Verlauf an das Lage- und Stützpunktzentrum J-Village heran.

Zugangskontrollen zum J-Village (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Zugangskontrollen zum J-Village (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)

Bei dem J-Village handelte es sich um ein ursprünglich durch die Firma „Tokyo Electric Power Company“ (TEPCO), errichtetes Sport- und Trainingszentrum. Nun mit dem 18. März 2011 wurde es zu einem Stützpunkt für Feuerwehren aus allen Teilen Japans.

Als ich mit zwei unserer Team-Mitglieder dort eintraf und auch die Unterstützung durch ein weiteres europäisches Mitgliedsland erfuhr, sahen wir Hunderte von Meter lang, Großtank-Löschfahrzeuge, Gerätewagen und Gelenkmastfahrzeuge der unterschiedlichsten Feuerwehren. Militär und Polizei, alle standen bereit. Unzählige Mannschaftsbusse mit Feuerwehrmännern schlossen sich an.

Fahrt entlang der Feuerwehr-Löschzüge zum AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
Fahrt entlang der Feuerwehr-Löschzüge zum AKW Fukushima (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)

Auf dem großen Parkplatz gab es dann die Einweisungen. Es wurde beraten, welche Wege, wie am besten durch das Gelände führen könnten. Später wird sich jedoch herausstellen, dass die zerstörten Umfelder diese Pläne zugleich wieder zunichtemachten. Wir beschäftigten uns mit dem möglichen Aufbau von Dekontaminationsstellen. Zu meiner Verwunderung, verfügten die Einsatzkräfte nicht über geeignete und spezielle Strahlenschutzausrüstungen.

Neben der üblichen Schutzbekleidung, die sich einige teilweise in dreifacher Form überzogen und im Anschluss fast nicht mehr in der Lage waren sich ausreichend bewegen zu können, trugen andere Einheiten wiederum so genannte Hitzeschutzanzüge. Diese sind jedoch nicht gegen eine Strahleneinwirkung, sondern gegen eine Hitzeeinwirkung konzipiert worden.

Feuerwehrausrüstung in Japan (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.v.)
Feuerwehrausrüstung in Japan (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.v.)

Ich möchte es vermeiden von einer Hilflosigkeit zu sprechen, denn in Deutschland sieht es nicht anders aus – ganz im Gegenteil.

Deshalb erlauben sie mir an dieser Stelle einen kurzen Vergleich, wie man einem Störfall in Deutschland begegnen und welchen Probleme man dabei gegenüberstehen würde.

Obgleich wir in Deutschland die Pflicht zur Vorhaltung einer Werkfeuerwehr an jedem Kernkraftwerk haben, sollten Sie beispielsweise nicht glauben, dass diese über ausreichende Strahlenschutzausrüstung verfügen. In der Realität wird es sich so darstellen, dass die Werksfeuerwehren den ersten Angriff vornehmen, insofern sich diese hierzu noch in der Lage sehen.

Zeitgleich werden viele der im Umfeld eines havarierten Kernkraftwerkes angesiedelten Freiwillen Feuerwehren alarmiert werden. Diese verfügen jedoch mehrheitlich über keine einzige Strahlenschutzausrüstung und werden mit Chemieschutzanzügen in die Katastrophe geschickt.

Und noch ein weiterer Nachteil zeigt sich auf: Viele so genannte Zivildienstleistende haben sich bislang im Ersatzverfahren zum Dienst an der Waffe, für einen Dienst in einer Freiwilligen Feuerwehr bereit erklärt. Diese unterstützen die so genannten ABC-Züge.

Der demographische Wandel, aber auch die Entlassung dieser Zivildienstleistenden per Gesetz durch die Bundeswehrreform und der dadurch einhergehende Wegfall des Ersatzdienstes, hat das System Katastrophenschutz als Stütze der Gesellschaft faktisch zum Erliegen gebracht. Vielerorts können ABC-Züge nicht mehr, oder nur unzureichend besetzt werden.

Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug Personen Dekon-P (Foto: pd)
Dekontaminationsmehrzweckfahrzeug Personen Dekon-P (Foto: pd)

Nicht ohne Grund wird in Fachkreisen auch über die zentrale Beschaffung des „Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe“ (BBK),  gelästert, dass eben die so genannten Fahrzeuge „DekonP“ also für die Dekontamination von Personen, lediglich „Umzugsfahrzeuge mit Blaulicht“ darstellten, da es an der eigentlich notwendigen Ausrüstung und Beladung für einen solchen Fall fehlt.

Es ist also mit aller Kritik gegenüber den Vorgehensweisen der japanischen Rettungskräfte mit Vorsicht vorzugehen.

Von diesen Schilderungen ausgehend, die Ihnen vielleicht verdeutlicht haben, dass man auch bei uns nicht ausreichend auf derart schwerwiegende Zwischenfälle vorbereitet ist, möchte ich nun den Bogen zurück nach Japan schlagen – und damit zu meinen Eindrücken unseres Einsatzes in Fukushima.

Wenn ich mich zurück erinnere, dann bleibt mir vor allem eines sehr stark in Erinnerung – die Ruhe. Keinerlei Geräusche waren zu vernehmen. Die Einsatzkräfte, allen voran die Einheit der „Hyper Rescue“, arbeitete hoch konzentriert und ruhig. Was sie erwarten würden, konnte keiner erahnen.

Hyper Rescue Team der Feuerwehr Tokyo (Copyright: Tokyo Fire Departement)
Hyper Rescue Team der Feuerwehr Tokyo (Copyright: Tokyo Fire Departement)

Lediglich die wenigen Messgeräte und Dosimeter gaben ihre unaufhörlichen Signale von sich. Sie erinnerten permanent daran, dass wir fortan einen stillen, mit keinem Sinn wahrnehmbaren Begleiter an diesen Stellen haben werden.

Bauweise und Objekte auf dem Kraftwerksgelände machten es den Einsatzkräften besonders schwer. In vollkommener Dunkelheit in einem Umfeld, das von Trümmer- und Gebäudeteilen nur so übersäht war, kamen einige Einsatzfahrzeuge, besonders die Großen, nicht weit genug vorwärts.

In einem Fall, und diesen schilderte auch der Feuerwehrchef von Tokyo, anlässlich unserer Tagung, kamen Einsatzfahrzeuge nicht nah genug heran, weil sich in einer Durchfahrt plötzlich ein großer Tank befand – der auf den Plänen jedoch nicht vermerkt war.

Über hunderte von Metern mussten daraufhin Pumpen, Schläuche und Geräte mit Körperkraft an die Stellen verlegt werden, an denen Sie Ihre Zwecke erfüllten. Meereswasser, war die erste Devise zur Kühlung der Reaktoren. Es gab einfach keine anderen Alternativen.

Fukushima-Reaktor 4: Kühlwasserzufuhr durch eine Betonpumpe (Foto: TEPCO)
Fukushima-Reaktor 4: Kühlwasserzufuhr durch eine Betonpumpe (Foto: TEPCO)

Dass sich in Folge die Kellergeschosse damit fluten würden, wenn mehrere tausend Liter Wasser in die Gebäuderuinen gepumpt werden, war der Preis der notwendigsten Erstentscheidungen. Es war einfach alternativlos in dieser Situation.

Ich stand dann einige Wochen lang mit dem Geschäftsführer des Betonpumpenherstellers Putzmeister, Dr. K., in Verbindung. Er entsandte auf Geheiß der japanischen Regierung, Hochleistungs-Betonpumpen nach Fukushima Daiichi. Auf diese Weise konnten dann wenigstens gezielte Wassermengen an die richtigen Stellen befördert werden.

Im Gegensatz zu den Wasserwerfer von Feuerwehr und Polizei eine leichter Verbesserung der Lage.

Wenn Sie sich nun fragen, ob wir keine Angst hatten, so können wir sagen, dass uns diese jede weitere Minute die wir uns dort im Umfeld aufhielten, begleitete. Es war wie eine Eieruhr, die mir mit jeder Minute ein Stück mehr und Schnelle von meinem Leben rauben würde.

Die  Strahlung betrug rund 400 mSv/h.

Welche Dosis hier bei den Helfern erreicht wurde, möchten wir im Respekt zu den dort direkt im Gebäude eingesetzten Einsatzkräften der Tokioter Feuerwehr nicht mitteilen.

Wir respektieren im hohen Maße die Meinung dieser Männer, dass es stets ihre persönliche Sache bleiben wird. Ein kameradschaftlicher Ehrenkodex wird hier als hohes Gut betrachtet und würde auf der ganzen Welt, bei welcher Feuerwehr auch immer, ebenso respektiert.

So haben wir uns auch nur auf eine mögliche Inkorporation von Strahlungspartikeln nachuntersuchen lassen. Die Kosten hierfür hat bis heute keiner erstattet.

Als ich im November 2011 noch einmal an diesen Ort und das „J-Village“ zurückkehrte, hatte sich bereits sehr viel verändert und es ist bereits eine Maschinerie an Professionalität zu erkennen gewesen.

Fahrzeug-Dekontaminationsschleusen, Personenschleusen, große Flächen mit unzähligen Tanks waren zu sehen. Und dennoch sind einige Umstände vor Ort auch weniger schön anzusehen, deren Bewertung und Einstufung, mir jedoch nicht zustehen.

J-Village am AKW Fukushima: Rückkehr im November 2011 (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)
J-Village am AKW Fukushima: Rückkehr im November 2011 (Copyright: Andreas Teichert, DTRG e.V.)

Sicherlich könnte ich Ihnen noch viele andere Beispiele und Tatsachen, auch aus unserem Einsatz in Japan vortragen. Da diese jedoch gegen Grundsätze unserer Hilfeleistungen und weiterer Umstände zuwiderlaufen würden, steht uns weder eine Bewertung, noch eine Kommentierung zu und bitten diesbezüglich um Verständnis.

Ende November konnten wir uns zwar über die Wiederbeschaffung hochwertiger Strahlenschutzausrüstungen freuen, auch schon deshalb, weil es sich um sehr hochwertige Strahlenschutzanzüge, Hauben und Handschuhe handelte.

Ob wir jemals wieder einen solchen Einsatz erleben werden oder möchten, lassen wir einmal dahingestellt.  Die Strahlenschutzkleidung haben wir nun in die Aussonderung von Ausrüstungsgegenstände eingeplant.

Zu sehr prägen besonders mich noch immer die Eindrücke der dortigen Geschehnisse. Doch auch im Bezug auf Deutschland und seine europäischen Nachbarn habe ich Erinnerungen daran, wie man hier versuchte, der Gefährdung durch Radioaktivität zu begegnen.

Blick auf das AKW Tschernobyl (Foto: pd)
Blick auf das AKW Tschernobyl (Foto: pd)

Blicke ich zurück, dann nahm man in den 70er und 80er Jahren noch an, eine matte orangefarbene Fahrzeuglackierung würde weniger nukleare Strahlung aufnehmen. In Zeiten des kalten Krieges galt auch der ABC-Schutzanzug „ZODIAK“ als Allheilwaffe. Neben diesen Dingen werden auch die damaligen Eindrücke der Katastrophe von Tschernobyl bleiben.

Berlin war verhältnismäßig nah am Geschehen. Ich selbst weiß, wie seinerzeit LKW an den Außengrenzen zurückgeschickt wurden, wie Fahrzeuge an Passierstellen einer Dekontamination unterzogen wurden. Wie es sich anfühlt, bei Regen nicht nach draußen zu gehen, wenn Kinderspielplätze nicht mehr genützt werden dürfen. Noch heute sind einige Pilzsorten und Wild in Bayern als nicht zu verzehren eingestuft.

So möchte ich mit diesen Sätzen die kleine Artikelserie beenden. Und sage Ihnen für Ihr Interesse, an einem vielleicht recht außergewöhnlichen Blick weit hinter die Kulissen eines kleinen Rettungsteams aus Deutschland, ein recht herzliches Dankeschön

Einen ganz besonderen Dank möchte ich jedoch an die vielen österreichischen Unterstützer unserer Mission richten – ohne diese wäre unsere Mission nicht möglich gewesen. Dies betrifft politische Unterstützung, Unterstützung für Ausrüstung und auch im Bereich Strahlenschutz.

Hinweis der Redaktion: Personen, die den ausschließlich ehrenamtlichen Einsatz der „Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe e.V. (DTRG)“ unterstützen möchten, finden auf der Webseite der Vereinigung die notwendigen Informationen zu Mitgliedschaft, Unterstützung und Spenden.


Über den Autor: Andreas Teichert (45) ist der Vorstand und Schirmherr der Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe e.V. (DTRG).

Herr Andreas Teichert, DTRG e.V.
Herr Andreas Teichert, DTRG e.V.

Als ausgebildeter (freiwilliger) Feuerwehrmann und Rettungssanitäter, blickt er auf eine Reihe von Katastropheneinsätze zurück. Bereits zu den Hochwässern 1997 und 2001 war er unter anderen im örtlichen Abschnitts-Leiterstab in Frankfurt (Oder) im Einsatz – reiste nach Indonesien, sowie nach Japan und in die Türkei und unterstützte an der havarierten „Costa Concordia“.

Die Vereinigung für internationale Katastrophenhilfe e.V. finanziert sich ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge und Spenden. Die Mitglieder kommen aus den Bereichen der Feuerwehr, dem medizinischen Bereichen, der Statik sowie aus der Höhenrettung und aus ehemaligen Angehörigen der Bundeswehr.

Umfangreiche Videos aus den Katastropheneinsatz in Japan sowie umfassende Berichte und Bilder finden Sie auf unserem Blog www.dtrg.org/blog oder auf unserer Internetseite www.dtrg.org wie auch themenaktuell auf facebook.

2 KOMMENTARE

  1. Wirklich dramatische Schilderung bei der man Gaensehaut bekommt. Aber eins kann ich kaum glauben: Hat die deutsche Regierung wirklich „nichts“ getan? Keine Kostenerstattung? In was für einer Gesellschaft leben wir eigentlich, wenn Ehrenamt nicht honoriert wird? Traurig, traurig

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