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Kindesmissbrauch in deutschen Großstädten

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Die in der vergangenen Woche verurteilten Männer im Internet-Kinderpornografie-Prozess sind nur die „Spitze des Eisbergs“, darin sind sich Ermittler und Kinderschutzorganisationen einig.

Die  Verbreitung von kinderpornografischen Filmen und Bildern im Internet ist lukrativ, mit ihr werden laut Bundeskriminalamt (BKA) Millionenumsätze gemacht.

Selbst langjährige Haftstrafen schrecken Täter nicht davon ab, sich weiterhin Kinder zu suchen, um sie zu missbrauchen.

Eine neue Methode der Täter, das Vertrauen potentieller Opfer zu erlangen, zeichnet sich in deutschen Großstädten wie Berlin, Hamburg und München ab. Dort locken Männer gezielt, offenbar durch Anzeigen oder „Mund zu Mund Propaganda“  minderjährige Jungen in so genannte „offene Wohnungen“.

Bei diesen handelt es sich um private Wohnungen, die als Jugendzentren oder Nachhilfeunterricht ausgewiesen werden, und zu denen die Minderjährigen fast rund um die Uhr Zutritt haben.

Die Jungen sind meist im Alter zwischen zehn und fünfzehn Jahren, stammen oft aus  schwierigen Familienverhältnissen und bekommen in diesen Einrichtungen Hausaufgabenhilfe, Internetzugang und Spielmöglichkeiten geboten, die ihnen zu hause fehlen.

In Berlin gehen nach Angaben von Beratungsstellen etwa 70 minderjährige Kinder regelmäßig in „offenen Wohnungen“ ein und aus.  Marek Spitczok von der Beratungsstelle „Berliner Jungs“ weiß, dass es in jedem Berliner Bezirk diese „offenen Wohnungen“ gibt.

Nach Informationen der Nachrichtenagentur dapd gibt es allein in Berlin-Neukölln neun „offenen Wohnungen“, im Stadtteil Treptow/Köpenick sind es fünf. Teilweise sind die Adressen bekannt.

Die Berliner Polizei bestätigt die Angaben zu solchen Wohnungen, weil minderjährige Jungen in Vernehmungen immer wieder davon berichten, sagte Hauptkommissar Thomas Hoffmann vom Berliner Landeskriminalamt.

Auch den Beratungsstellen in München und Hamburg sind „offene Wohnungen“ bekannt. Meent Adden vom Träger „Basis und Woge“ aus Hamburg weiß von drei solcher Wohnungen, die Dunkelziffer liege aber höher. Auch in München geht man von „offenen Wohnungen“ aus.

Während in Medien oft über eine diffuse Terrorgefahr berichtet wird, handelt es sich bei Kindesmissbrauch um einen traurigen Fakt, dem man nur mit mehr Ermittlungskräften und stärkerer finanzieller Unterstützung durch die Politik entgegentreten kann.

2 KOMMENTARE

  1. Keine Partei macht was. Nur reden sonst nichts, diese Pädophilen sitzen überall.
    Gilt immer: Hintergrund Politik.
    Ich habe das innere aller Parteien bis in den hintersten Winkel kennengelernt und kann sagen, es ist alles leere Komödie, leere Fassade und erbärmliche Heuchelei bei jeder Partei, in jedem Zeitalter unter jeder Regierung und bei jedem Regierungswechsel. Heuchelei der Regierung um an der Macht zu bleiben. Das einzige Prinzip, das die Leute befolgen, ist das des Eigennutzes.

  2. Offene Wohnungen, Sauna, Schlafräume für Messdiener, Kinderheime,usw. wo überall derselbe Trick. Sie wollen an die Kinder ran und das Jugendamt und Kirche bezahlen die Pädophile Sehne auch noch. Liebe Eltern, seit auf der Hut. Niemand ist an dem Wohl ihres Kindes interessiert. Alle wollen nur Geld damit machen oder sich daran vergehen. „Alle Männer sind Schweine“, nein alle die Geld machen wollen mit Kindern sind Schweine und so werden die auch demnächst behandelt.

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