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Lego fährt Rekordgewinne ein


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Der dänische Spielzeughersteller Lego hat im Geschäftsjahr 2010 mit seinen Bauklötzen für Kinder erneut einen Rekordgewinn gemacht. Das von der Eigentümerfamilie Christiansen geführte Familienunternehmen konnte seinen Reingewinn um 69 Prozent auf 3,7 Milliarden Kronen – das entspricht 496 Millionen Euro – steigern. Dies gab die Familie am heutigen Donnerstag in ihrer Firmenzentrale in Billund im dänischen Jütland bekannt.

Die traditionsreichen Lego-Bauklötze waren auch 2010 bei Kindern wieder sehr beliebt. Der Umsatz des Unternehmens konnte sich im Vergleich zum Ergebnis des Vorjahres um 37 Prozent auf 16 Milliarden dänische Kronen steigern. Legos Anteil an weltweiten Markt für Spielwaren sei nach Angaben des Unternehmens im vergangenen Jahr von 4,8 auf 5,9 Prozent gestiegen.

Auch für das laufende Geschäftsjahr sieht der Lego-Konzern positiv in die Zukunft. Denn die Bauklötze sind nicht nur bei deutschen Kindern beliebt. Der Lego-Chef Jørgen Vig Knudstorp geht vor allem vom Absatzmarkt USA von einem nicht unerheblichen Wachstum aus. Aufgrund der Entwicklung in den vergangenen Jahren rechne er auch in den Ländern Großbritannien und Russland sowie in den osteuropäischen Staaten mit weiteren, hohen Wachstumsraten.

Großes Potenzial sieht Jørgen Vig Knudstorp außerdem in den kleineren, aber kräftig wachsenden Märkten wie China. Auch hier sollen künftig die Klassiker im Lego Sortiment – Lego City, Lego Duplo und Lego Star Wars – zum weltweiten Erfolg der Dänen beitragen.

Über Lego
Das Unternehmen wurde von Ole Kirk Christiansen 1932 im dänischen Billund gegründet. Ursprünglich ging es als eine Tischlerei an den Start und stellte Holzspielzeug her. Bekannt und berühmt geworden ist Lego aber vor allem dank seines Baukastensystems, den Legosteinen, die Kindern in der ganzen Welt als Spielzeug dienen. Die bunten Kunststoff-Klötzchen, Zahnräder, Figuren und anderen Kleinteile können kinderleicht zusammengesteckt werden, um damit Modelle von fast allen erdenklichen Dingen zu bauen.

Die deutsche Hauptverwaltung zog im Jahr 2006 von Hohenwestedt nach München um. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg 2010 um 1079 auf 8365.

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