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Leichter Rückgang der Jobangebote

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Im Mai ist die Zahl der ausgeschriebenen Stellen zum ersten Mal seit langer Zeit wieder etwas zurückgegangen. Im Vergleich zum Vormonat fiel die Statistik von 166 auf 164 Punkte. Dies teilte die Bundesagentur für Arbeit am heutigen Montag in Nürnberg mit.

Zwar bedeutet der Verlust von 2 Punkten auf dem Stellenindex einen erstmaligen Rückgang seit Juni 2009 – damals lag der Index bei 107 Punkten, doch noch immer ist die Nachfrage nach neuen Arbeitskräften sehr groß. Das Niveau ist hoch, auch wenn der Rekordwert von 166 Punkten aus April in diesem Monat nicht erreicht werden konnte.

Der saisonbereinigte Index, der abgekürzt als BA-X bezeichnet wird, ergibt sich aus den direkt von den deutschen Unternehmen und Firmen ausgeschriebenen Stellen. Daraus geht derzeit hervor, dass die Betriebe nach wie vor von der positiven Entwicklung der Wirtschaft profitieren. Weiterhin werden neue Stellen geschaffen und neue Mitarbeiter eingestellt.

Auch bestätige sich nach Aussage der Arbeitsagentur weiterhin der Trend, dass die Unternehmen teilweise Schwierigkeiten haben, geeignete Fachkräfte zu finden. Vor allem die Arbeitsplätze, die hoch qualifiziertes Personal erfordern, seien schwer zu besetzen. Die Nachfrage nach guten Arbeitskräften ist groß, der Arbeitsmarkt spiegelt den Aufschwung der Wirtschaft auch trotz leichtem Rückgang wider.

Ganz besonders im Bereich der Zeitarbeit würden die Unternehmen derzeit Arbeitskräfte suchen. So berichtet die Bundesagentur für Arbeit, dass ungefähr jede dritte gemeldete Arbeitsstelle am ersten Arbeitsmarkt aus dieser Branche kommt. Aber auch im Handel, im Baugewerbe, der Gastronomie und im Gesundheitssektor werden derzeit vermehrt Fachkräfte gesucht.

Ob der Rückgang von zwei Prozentpunkten im Vergleich zum Rekordwert aus dem Monat April nun bedeutet, dass das Maximum des Aufschwungs und die positive Entwicklung auf dem hiesigen Arbeitsmarkt bereits erreicht wurden, lässt sich in diesem Moment noch nicht festmachen. Es bleibt abzuwarten, wie sich die kommenden Monate entwickeln, so heißt es aus den Kreisen der Experten.

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