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Leichtere Bedienung der Bahn-Automaten


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Die Deutsche Bahn will es ihren Kunden in Zukunft leichter machen, ein Ticket zu kaufen. Das Unternehmen hat begonnen, an bislang 50 bundesweiten Standorten die Fahrkartenautomaten mit einer benutzerfreundlicheren Software auszustatten. In den kommenden Wochen sollen alle insgesamt 5.700 Touchscreen-Autoamten der Deutschen Bahn umgerüstet werden. Bis Ende 2011 werden auch die rund 2.000 DB Automaten mit Tastatur durch neue, moderne Touchscreen-Automaten ersetzt.

Kundenbefragungen haben dem Unternehmen dabei geholfen herauszufinden, wie der Fahrkartenkauf an den Automaten verbessert werden kann. Mit der neuen Benutzerführung, die weniger Klicks, eine klare Sprache und benutzerfreundliche Voreinstellungen liefert, erhofft sich die Deutsche Bahn weniger Warteschlangen vor den Autoamten und natürlich zufriedenere Fahrgäste. Das macht Sinn, denn schließlich verkauft die Bahn mehr als ein Drittel der Tickets über die Automaten. Der Rest wird über das Internet oder die Schalter an den Bahnhöfen erstanden.

Die Vorteile der neuen Software sind zum Beispiel folgende: Ab sofort sind die von den Käufern meist genutzten Einstellungen wie beispielsweise Personenanzahl oder Klasse voreingestellt. Es muss lediglich eine Eingabe erfolgen, wenn man hier eine Änderung vornehmen möchte. Auch sind die Schrift und Schaltknöpfe vergrößert worden. Außerdem wurde die Navigation kundenfreundlicher gestaltet, so dass der Ticketkauf nun einfacher und übersichtlicher ist.

Sowohl Vielnutzer als auch Kunden mit wenig Erfahrung an den DB Fahrkartenautomaten sollen sich problemlos und vor allem zügig im neuen Menü zurechtfinden können. Beispielsweise kann der Benutzer zwischen Schritt-für-Schritt- und Direktkauf wählen. So hat der regelmäßige Bahnnutzer in nur wenigen Klicks sein gewünschtes Ticket in der Hand während der Ausnahme-Bahnreisende genügend Zeit hat, sich alle Optionen genau zeigen zu lassen.

Doch aller Anfang ist schwer! Die Installation der neuen Software steckt wohl noch in den Kinderschuhen. Nachdem an den großen deutschen Bahnhöfen wie in Berlin, Hamburg und Frankfurt erste Tests gelaufen sind, ist die Bilanz nicht all zu erfreulich: Angeblich kam es sowohl zu langen Schlangen als auch zu Systemausfällen! Da muss die Bahn wohl noch einmal nachbessern…

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