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Lichtblick für die Deutschen in der Vierschanzen-Tournee

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Bei der Qualifikation für das Dreikönigsspringen in Bischofshofen haben die deutschen Springer einen Hoffnungsschimmer aufblitzen lassen. Michael Uhrmann sorgte mit seinem Sprung für eine Überraschung und Euphorie im deutschen Lager. Mit 139,5 Metern landete er den weitesten Sprung des Tages. Am Ende musste Uhrmann nur den Norweger Tom Hilde vorbeiziehen lassen, der einen Meter kürzer sprang, aber bessere Haltungsnoten erhielt. Auch die anderen Deutschen konnten sich mit guten Leistungen für den Tournee-Abschluss qualifizieren. Pascal Bodmer erreichte den fünften, Severin Freund den achten Platz. Michael Neumayer, Martin Schmitt, Richard Freitag und Stephan Hocke schafften es nicht unter die Top Ten, komplettierten aber das Mannschaftsergebnis durch ihre Qualifikation.

Unangefochtener Spitzenreiter der Tournee bleibt weiterhin Thomas Morgenstern. Der Österreicher ließ die Qualifikation aus und wird beim Dreikönigsspringen nun gegen seinen stärksten Konkurrenten antreten müssen. Der Schweizer Simon Amman, der momentan 27,3 Punkte hinter Morgenstern liegt, gab sich wenig erfreut über dieses Duell. Für Österreich wäre der Sieg Morgensterns ein geschichtsträchtiges Ereignis. Bisher hat nur Norwegen drei aufeinanderfolgende Siege in der Vierschanzen-Tournee verbuchen können. Nach Wolfgang Loitzl und Andreas Kofler wäre Morgenstern der dritte österreichische Sieger in Folge.

Das DSV Ergebnis hat nicht nur die deutschen Springer wieder motiviert. Auch der Bundestrainer Schuster blickt dem Abschluss der Vierschanzen-Tournee zuversichtlich entgegen. Der stärkste Deutsche Michael Uhrmann muss sich nun mit dem Titelverteidiger Andreas Kofler messen. Der wenig überzeugende Martin Schmitt tritt gegen den Finnen Janne Ahonen an.

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