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Lindsay Lohan kommt um Haftstrafe herum

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Die amerikanische Schauspielerin Lindsay Lohan muß nun doch nicht hinter Gitter.
Obwohl ihr Knast hätte drohen können, verurteilte sie ein US-Richter in Kalifornien  zu einer Fortsetzung ihrer Therapie in einer Drogenentzugsklinik. Lindsay Lohan soll bis Anfang Januar ihre bereits begonnene Therapie fortsetzen.
Die mehrmals wegen Drogendelikten  auffällig gewordene Schauspielerin war im Juli zu jeweils 90 Tagen Haft und einer Entzugstherapie verurteilt worden.Mit Auflagen wurde Lindsay Lohan im August nach zwei Wochen Haft und drei Wochen Therapie entlassen. Sie hätte weiterhin an Therapiesitzungen teilnehmen – und sich unangemeldeten Alkohol- und Drogentests unterziehen müssen.
Im Bundesstaat Kalifornien sind die Gefängnisse hoffnungslos überfüllt, daher durfte Lindsay Lohan füher raus als vorhergesehen.
Nach einem nicht bestandenen Drogentest im September, verstieß Lindsay Lohan gegen ihre Bewährungsauflagen. Der Richter hätte die Schauspielerin auch in Haft schicken können.
In den vergangenen Wochen verbrachte Lohan freiwillig in der Betty-Ford- Drogenentzugsklinik in Kalifornien. Zu ihrer Kokainsucht hatte sich Lindsay Lohan öffentlich bekannt. Sie arbeite hart daran ihre Sucht „in den Griff“ zu kriegen und sie mache auch Fortschritte.
Trotzdem wollte die Schauspielerin mit einem ihrer Mitpatienten über einen Zaun des Klinikgeländes flüchten, da sie dringend ein koffeinhaltiges Getränk zu sich nehmen wollte. Der Fluchtversuch mißlang, weil der mitflüchtende Mann am Gartenzaun hängen blieb und  sich nicht selbst befreien konnte.
Die Klinikleitung wurde zu einer Krisensitzung einberufen und der Vorfall bei der zuständigen Behörde gemeldet.
Schon seit Jahren macht Lindsay Lohan wegen Alkohol und Drogenproblemen auf sich aufmerksam. Daher auch das Urteil des Richters: Entzug statt Gefängnis.

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