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Lübeck: Angst vor möglicher Masern-Epidemie

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In Lübeck sind bereits vier Menschen an Masern erkrankt und es ist zu befürchtern, dass sich weitere Personen infiziert haben. Der Leiter des Lübecker Gesundheitsamtes, Doktor Michael Hamschmidt zeigt sich besorgt durch die Möglichkeit, dass sich die Krankheit in der Bevölkerung ausbreiten könnte. Betroffene sollten auf jeden Fall zum Arzt gehen, da die Masernerkrankung hoch infektiös ist.

Die Inkubationszeit beträgt bis zu 12 Tage. Die Erkrankung beginnt schlagartig mit hohem Fieber und Schüttelfrost. Die Masernerkrankung wird, aufgrund dieser Symptome oft  zunächst mit einer normalen Grippe verwechselt, da sich der typische Ausschlag erst einige Tage später zeigt.

Personen, die nach 1970 geboren sind, sollten unbedingt ihren Impfschutz überprüfen, da sie besonders gefährdet für eine Infektion sind, sagte Dr. Hamschmidt. Gegebenenfalls muss die Impfung nachgeholt werden. „Gegen Masern muss man zweimal geimpft worden sein. Einmal reicht nicht“, so der Mediziner.

Alle vor 1970 Geborenen haben zumindest prinzipiell nichts zu befürchten, denn sie sind geimpft,  oder hatten schon die Masernerkrankung.

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