Start Panorama Maskierter Mann in Günzburg löst Polizeieinsatz aus

Maskierter Mann in Günzburg löst Polizeieinsatz aus

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Im bayerisch-schwäbischen Günzburg, das eher als Standort des „Legoland Deutschland“ bekannt ist, hat ein maskierter Mann einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Der gänzlich in schwarzes Leder und mit einer ledernen Maske bekleidete Mann leistete jedoch keinen Widerstand als die Streifenpolizisten ihn befragten. Zuvor hatte ein besorgter Bürger bei der Polizei angerufen und eine verdächtige, vermummte Person gemeldet.

Der Sachverhalt klärte sich auf, als der 45-jährige Mann aus dem Landkreis Neu-Ulm den Beamten gegenüber aussagte, er sei Sklave seiner dominanten Herrin, diese habe es ihm zur Aufgabe gemacht, in dieser Kleidung durch die Stadt zu gehen.

Somit handelte es sich bei dem verdächtigen „Ledermann“ lediglich um einen praktizierenden Sadomasochisten, es bestand demnach keine Gefahr für die Bevölkerung.

Nach Überprüfung der Personalien und einer Ermahnung künftig derartige Spaziergänge zu unterlassen, durfte der Mann wieder gehen.

Durch das tragen der Fetischkleidung samt Maske liegt zwar keine Straftat vor, eventuell hätte der Ausflug aber als „Belästigung der Allgemeinheit“ (118§ OWIG) ausgelegt werden können.

Der SM-Sklave ist somit noch einmal davon gekommen – in welcher Kleidung er allerdings das Polizeigebäude verließ, ist uns nicht bekannt.

3 KOMMENTARE

  1. Wie dumm kann man eigentlich sein ?
    Sich zum Hornochsen für so ne olle Tussi zu machen

    Ts, ts ,ts

  2. Fetischismus an sich ist nicht „krank“ sondern lediglich eine Sonderform der Sexualität.

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