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Meerrettich tötet Bakterien wie ein Antibiotikum

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Zu medizinischen Zwecken werden ausschließlich die dicken Wurzeln des Meerrettichs verwendet. Meerrettichwurzeln können frisch gerieben oder in Form von Tabletten  und Kapseln sowie als Frischsaft eingenommen werden. Zur äußerlichen Anwendung sind Einreibungen, Packungen und Auflagen aus der Wurzel geeignet. Beim Zerkleinern der Wurzel bauen die in der Wurzel enthaltene Enzyme die Senfölglykoside zu flüchtigen Senfölen ab, die stark keimtötend gegen Viren und Bakterien wirken. Zudem ist es entzündungshemmend, krampflösend, schleimlösend und harntreibend. Deshalb wir der Meerrettich auch das „Penicillin der Bauern“ genannt. Forscher der Universität in Freiburg haben im Jahr 2007 herausgefunden, das die Senföle aus der Meerrettichwurzel gegen 13 Keime wirksam sind. Im Jahr 2009 konnte sogar nachgewiesen werden, das diese Senföle sogar multiresistente Bakterien wie den Staphylococcus abtöten. Es gibt reichlich Einsatzgebiete für den Meerrettich. Innerlich anwendbar bei Infekten der Atemwege, Harnwegsinfekten, Blasensteinen und zur Immunstärkung. Äußerlich angewendet hilft er bei Muskelschmerzen, Rheuma, Gicht und Husten. Meerrettich kann im Frühjahr und im Herbst auf Wochenmärkten günstig eingekauft werden. Fertigpräparate und frische Säfte erhält man in Apotheken oder im Internet.

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