Start Panorama Mehr als 20 Verletzte bei Zugunglück in Sachsen

Mehr als 20 Verletzte bei Zugunglück in Sachsen

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Kurz nach 13:00 Uhr ist im Ort Lauterbach (Sachsen) ein Regionalexpress mit einem Auto kollidiert. Am Dienstag war der Zug auf der eingleisigen Strecke von Chemnitz nach Leipzig unterwegs. An einem Bahnübergang bei Bad Lausick (Kreis Leipzig) kam es zu dem Unglück, als der RE 3736 ein Auto rammte und entgleiste. Nach Angaben der Bahn entgleiste der vordere Triebwagen und kippte seitlich auf ein Feld. Zwei weitere Waggons sprangen aus den Schienen, blieben aber in Schräglage stehen.

Rund 20 Passagiere wurden bei dem Unglück verletzt – einige davon schwer. Mit einem Großaufgebot ist der Rettungsdienst, unter anderem mit vier Rettungshubschraubern vor Ort. Bislang wurden neun Schwerverletzte mit Rettungshubschraubern und Krankenwagen ins Krankenhaus gebracht. Erste Berichte, wonach es sich bei den Opfern mehrheitlich um Kinder handeln soll, wurden zunächst nicht bestätigt.

Die Bahn versucht einen Schienenersatzverkehr zwischen Geithain-Leipzig zu organisieren. Weshalb der PKW die Gleise blockierte ist noch unklar, in einer Erstmeldung war offenbar von Augenzeugen berichtet worden, das Auto sei angeblich in einen Auffahrunfall mit einem Transporter verwickelt gewesen und dabei durch eine Halbschranke  auf die Gleise geraten.

Update: Verletztenzahlen werden von der Polizei nach unten korrigiert. Demnach gab es sechs Schwerverletzte und 21 verletzte Menschen.

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