Start Aktuelles mehr Transparenz bei IKEA

mehr Transparenz bei IKEA

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Das schwedische Möbelhaus IKEA hat nach 67 Jahren seinen ersten Geschäftsbericht veröffentlicht. Der Umsatz der IKEA Group im Geschäftsjahr 2008/2009 betrug 21,8 Milliarden Euro bei einer Steigerung von 1,4 Prozent. Der Gewinn des Unternehmens wuchs mit über elf Prozent auf 2,5 Millarden laut Unternehmen.

Erst Dezember letzten Jahres hatte der Konzern beschlossen, jährlich einen Geschäftsbericht zu publizieren. Grund für die Entscheidung der Veröffentlichung sei das wachsende Interesse von Mitarbeitern, Lieferanten und Anteilseignern. Einzelne Bereiche des Möbelgiganten sollen dadurch transparenter werden. Die Eigentümerin des IKEA-Konzerns ist die niederländische Stifung „Stichting INGKA Foundation“, für die keine Publizitätspflicht besteht.

Für das letzen Monat abgelaufene Geschäftsjahr gab IKEA eine Zunahme des Umsatzes um 7,7 Prozent auf 22,8 Millarden an. Weitere Geschäftszahlen will IKEA zu einem späteren Zeitpunkt herausgeben. Diese Umsatzanstieg wurde vom Konzernchef Ohlsson so nicht erwartet. Er sagte :“Das ist ein wirklich starkes Ergebnis, wenn man das extrem harte Geschäftsklima auf vielen Märkten bedenkt.“ Die Unternehmensgewinne sollen re-investiert werden um die weitere Expansion des Konzerngiganten zu ermöglichen. Der Familie Kamprad seien im letzten Jahr mehr als sechshundert Millionen Euro (6,3 Millarden Kronen) über die  Inter Ikea zugeflossen.  Inter Ikea verwaltet alle Rechte an der Marke Ikea und vergibt Verkauflizenzen an die Ikea-Warenhäuser. Der Gründer Ingvar Kamprad  gilt als einer der reichsten Einzelpersonen der Welt.

Weltweit gibt es 267 IKEA-Einrichtungshäuser auf 25 Länder verteilt. Inzwischen bestehen in Deutschland  45 IKEA-Einrichtungshäuser, welche  mit 16 Prozent des Umsatzes den größten Markt für das Unternehmen darstellen. Ein weiteres wird gerade in Berlin gebaut und soll noch dieses Jahr eröffnet werden.