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mehr Zusatzbeiträge bei Krankenkassen?

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Der Vorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) Thomas Ballast äußerte heute gegenüber dem Tagesspiegel, dass die Wahrscheinlichkeit, im kommenden Jahr mehr Zusatzbeiträge der Krankenkassen zu verlangen, bestünde. Die höheren Beitragseinnahmen durch den Aufschwung flößen nur in den Gesundheitsfonds und würden bei den Ersatzkassen nicht ankommen. Zudem würden die Ausgaben der Kassen durch die durch die Nachbesserungen, die Ärzte, Zahnärzte und Kliniken auf Grund der wirtschaftlichen Besserung erhalten haben, steigen.Die Verunsicherung der Versicherten steigt mit dieser Aussage wieder an.
Derzeit erheben neun deutsche Krankenkassen Zusatzbeiträge in Höhe von 8 Euro monatlich (BKK advita, BKK Phoenix, DAK, Deutsche BKK, KKH Allianz, CITY BKK, ESSO BKK und NOvitas BKK), drei weitere Kassen verlangen 1 Prozent des monatlichen Bruttoeinkommens zusätzlich(gemeinse BKK Köln, BKK für Heilberufe, BKK Publik). Die Krankenkassen dürfen Zusatzbeiträge erheben, falls ihnen die Mittel aus dem Gesundheitsfonds nicht ausreichen. Es besteht eine Begrenzung der Höhe von maximal einem Prozent des Jahreseinkommens. Individuell geprüft wird dies allerdings erst, sobald der Zusatzbeitrag acht Euro monatlich übersteigt. Die Novitas BKK äußert sich auf Ihrer Internetseite folgendermaßen: „Der Gesetzgeber hat den Gesundheitsfonds bewusst unterfinanziert. Die Ausgaben in der Gesetzlichen Krankenversicherung liegen in diesem Jahr nach einer aktuellen Schätzung um 3,1 Milliarden Euro höher als die Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds. Dieses Defizit kann von den gesetzlichen Krankenkassen nur durch Zusatzbeiträge oder durch massive Leistungskürzungen gedeckt werden.“ Diese Kasse will den bereits erhobenen Zusatzbeitrag zum 1. Januar 2011 jedoch abschaffen.

49 Krankenkassen geben ihren Versicherten bereits jetzt eine Garantie, im Jahr 2011 keine Zusatzbeiträge zu erheben, 39 weiter Versicherungsanstalten planen ohne Beitrag. Der Verzicht auf den vom Versichten allein zu zahlenden Beitrag wird jedoch daran geknüpft, dass das GKV-Finanzierungsgesetz für 2011 wie geplant umgesetzt wird. Darin ist der Anstieg des Krankenkassenbeitrages von 14,9 auf 15,5 Prozent geregelt.

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