Start Technik Microsoft plant Street View Alternative „Streetside“ in Deutschland

Microsoft plant Street View Alternative „Streetside“ in Deutschland

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Nach Google mit seinem Straßenansichtsdienst „Google Street View“ will nun auch Konkurrent Microsoft im kommenden Jahr mit einem eigenen Dienst namens „Bing Streetside“ in Europa starten.

Dabei werde man von Beginn an auf den Datenschutz achten, um Bedenken und damit verbundenen Protesten, wie dies bei Street View der Fall war, entgegenzuwirken.

Severin Löffler, Leiter Recht und Politik bei Microsoft Deutschland erklärte dementsprechend auch, dass man durch die Einbindung von Privatsphäre-Schutzfunktionen zwar aufgrund des zeitlichen Verzugs aus wirtschaftlicher Sicht einen Nachteil habe, allerdings wolle man auch keinen Dienst anbieten, dem Benutzer kein Vertrauen entgegenbringen.

Microsoft hat nach Angaben von Löffler bereits europaweit Datenschützern Konzept und Funktionen von Bing Streetside vorgestellt und befinde sich gegenwärtig in Gesprächen, die erfreulicherweise „in der Regel sehr konstruktiv“ verlaufen würden.

Generell versucht Microsoft sich offenbar gegenüber dem Konkurrenten Google zu profilieren, in dem man verstärkt auf die Karte „Datenschutz“ setzt.

So sammele man etwa bei der Erfassung von WLAN-Daten weniger als die Konkurrenz was ebenfalls zunächst einen wirtschaftlichen Nachteil darstelle, jedoch setze man lieber auf das Vertrauen der Anwender, anstatt dieses nach einem Imageverlust durch Datenschutzpannen wiederherstellen zu müssen.

Direkte Anonymisierung von Suchanfragen bei der Suchmaschine Bing wird von Microsoft allerdings noch nicht vorangetrieben, bei der Umsetzung der entsprechenden Forderung durch EU-Datenschutzbeauftragte müsste zuvor sichergestellt werden, dass alle Unternehmen gleichermaßen verpflichtet würden um eine Chancengleichheit zu gewährleisten.

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