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Miniermotte hat Berlin im Griff

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Die Miniermotte hat unsere Kastanien auch in diesem Jahr wieder fest im Griff! Schuld sei der strenge Winter und der heiße Juli. Die ersten beiden Mottengenerationen seien durch die günstige trockene Witterung, deutlich größer gewesen als in den Vorjahren, sagt Isolde Feilhuber vom Pflanzenschutzamt Berlin.

Die dritte Generation der Motte, ist durch den vielen Regen in diesem Spätsommer wieder schlechter ausgefallen. Fakt ist, da wo im vergangenen Herbst und Frühjahr Laub gesammelt wurde, war der Befall der Kastanie sehr viel geringer. Die Brut der Miniermotte überwintert in dem gefallenen Laub. Deshalb ist ein wichtiger Zug, das Laub zu sammeln und zu entsorgen sobald es gefallen ist.
Wo nicht gesammelt wird, besteht die Gefahr, das im nächsten Jahr gesunde Bäume befallen werden. Dank der Aufklärungsarbeit der vergangenen Jahre bleiben die Sammelaktionen nicht nur an der Stadt hängen. Viele Schulen haben sich daran beteiligt.

Kleine Helfer kommen auch aus unserer Umwelt. Singvögel, Grashüpfer und Schlupfwespen haben die Miniermotte auf ihrem Speiseplan. Aber leider schaffen sie nur zehn Prozent des lästigen Ungeziefers zu vertilgen. Nötig wären 50 Prozent um die Motte im Griff zu haben.

Aber nicht nur die Miniermotte hat Einzug in Berlin gehalten. Viel gefährlicher für uns Menschen ist der Eichen-Prozessionsspinner. Er hat sich auf Eichenlaub spezialisiert. Seine giftigen Härchen, die wie kleine Glasfaser sind sollte man niemals berühren. Ein allergischer Schock und schwere Atemnot sind keine Seltenheit.

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