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Mit der Macht der Gedanken den Appetit zügeln

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Der Gedanke an ein Stück Kuchen steigert die Lust auf eben dieses. So glauben die Meisten. Bei der Vorstellung an Leckereien wird die Speichelproduktion in Gang gesetzt und wir wollen am liebsten sofort in den nächsten Bäcker rennen. Aber wenn wir das mir der Kraft der Gedanken bewerkstelligen, können wir auch das Gegenteil erreichen und das Verlangen nach Kuchen verringern. Damit hat sich der Psychologe Carey Morewedge an der Carnegie Mellon University in Pittsburgh beschäftigt.

In seiner Untersuchung sollten die Teilnehmer kleine Schokokugeln gedanklich verspeisen. 51 Probanden sollten sich möglichst realistisch vorstellen, wie sie die Kugel verspeisen. Die eine Hälfte der Probanden durfte nur drei Kugel in Gedanken essen und der andere Teil 30 Schokokugel verputzen. Danach stellte man ihnen eine Schüssel mit Schokokugel hin und bat sie zu einem Geschmackstest. Sie durften beliebig oft zugreifen. Gezählt wurde, wie oft jeder Student zugriff.

Die Auswertung der Zählung ergab, dass die Studenten die in Gedanken schon 30 Schokokugeln genascht hatten, deutlich weniger zugriffen als die andere Gruppe. Das heißt,wenn wir bei einer Fressattacke in Gedanken schon alles ausgiebig und in Mengen verspeist haben, ist das tatsächliche Verlangen nicht mehr ganz so groß. Und braucht nur noch zwei Stückchen Schokolade statt der ganzen Tafel. „Unsere Resultate zeigen, dass es grundsätzlich verkehrt ist, die Gedanken an begehrte Speisen zu unterdrücken, um seinen Appetit zu zügeln“, sagt Morewedge.

Als Abnehmmethode ist die Macht der Gedanken sicher nicht geeignet, aber unterstützend um seinen Appetit ein wenig zu zügeln, ist das eine interessante Möglichkeit!

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