Start Panorama Mitglied der Bandidos in Berlin niedergestochen

Mitglied der Bandidos in Berlin niedergestochen

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Erst vor einer Woche am 4. Januar hatten Unbekannte in der Nacht auf das Clubhaus der „Bandidos MC“ gefeuert. Die Berliner Polizei fand am nächsten Morgen diverse Einschußlöcher in der Fassade des Hauses. Verletzt wurde bei der Schießerei niemand. Jetzt wurde der Motorradclub erneut Ziel eines Angriffs.

Mittwochnacht gegen 2:10 Uhr war ein 54-jähriges Mitglied des Bandidos MC in der Residenzstraße in Berlin-Reinickendorf unterwegs, als es von drei unbekannten Männern angegriffen wurde. Sie sollen aus einem dunklen Wagen gestiegen sein und dem 54-Jährigen mehrmals in den Oberschenkel und in den Rücken gestochen haben.

Der überraschende Angriff habe erst ein Ende gefunden, als ein Zeuge, der den Übergriff beobachtet hatte, laut nach der Polizei gerufen habe, woraufhin die Täter die Flucht ergriffen und unerkannt entkamen. Die umgehend eingeleitete Sofortfahndung der Polizei blieb erfolglos. Das Opfer wurde mit Stichverletzungen von der Berliner Feuerwehr in ein Krankenhaus gebracht und stationär aufgenommen. Lebensgefahr bestehe laut behandelnder Ärzte aber nicht.

Das Opfer, Medienberichten zufolge zuvor Mitglied des Hells Angels MC, soll zum rivalisierenden Motorrad-Club der Bandidos übergelaufen sein. Dies könnte unter Umständen auch ein Motiv für die Tat sein. Der Angriff selbst wird von der Polizei als geplante Tat angesehen, da die Täter das dunkle Fahrzeug in zweiter Reihe geparkt und die noch unbekannten Täter gezielt auf den 54-Jährigen gewartet hatten.

Das Landeskriminalamt (LKA) hat unterdessen die Ermittlungen aufgenommen und geht aufgrund des Überlaufens zwischen den Gruppierungen davon aus, dass  Mitglieder der  Hells Angels mit denen die Bandidos weiterhin in Konflikt stehen, für die Tat verantwortlich sein könnten.

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