Start Panorama Morddrohung gegen Stephanie zu Guttenberg

Morddrohung gegen Stephanie zu Guttenberg

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Es ist eines der umstrittensten TV-Formate der letzten Zeit. Stephanie zu Guttenberg präsentiert seit vergangener Woche auf RTL II zusammen mit dem ehemaligen Hamburger Innensenator Udo Nagel das Doku-Format „Tatort Internet“. Die Ehefrau von Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg macht darin Jagt auf potenzielle Kinderschänder. Die Vorwürfe lauteten Effekthascherei und Lynchjustiz gegen die Macher der stark emotionalen Sendung. Im Interview mit der Zeitschrift „W&V“ sprach jetzt die Produzentin Danuta Harrich-Zandberg über die Reaktion auf die Sendung und sagte, dass Morddrohungen gegen die Produktionsfirma Diwa Film wie auch gegen Stephanie zu Guttenberg eingegangen seien.

„Überzogen wurden nicht nur wir mit Morddrohungen, sondern vor allem auch Stephanie zu Guttenberg. Sowohl in schriftlicher, als auch in mündlicher Form“, so Harrich-Zandberg. Folgendes sei geschehen, nachdem am Tag des Sendestarts bekannt geworden sei, dass die Psychologen von der Kinderschutzorganisation N.I.N.A. in dringenden Fällen zu Verfügung stehen: „Die Leitungen der Telefone waren ab 12 Uhr für die nächsten 24 Stunden lahm gelegt. Mit Morddrohungen wurden auch die Mitarbeiter von N.I.N.A. überzogen“.

Die Produzentin entgegnete auf die Fragen, weshalb das Projekt ausgerechnet auf RTL II laufe, der mit Formaten wie „Big Brother“ selbst Voyeurismus schüre: „Den Mut hatte nur RTL II, das Thema aufzugreifen.“ Erreicht habe man bereits erste Erfolge: „Vor uns sind die Pädophilen auf der Hut. Seit Ausstrahlung von „Tatort Internet“ sind die einschlägigen Foren mit dem Hinweis „Wir sind zur Zeit im Urlaub“ nicht zu erreichen.“

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