Start Panorama Nach Chemieunfall: Zahl der Verletzten gestiegen

Nach Chemieunfall: Zahl der Verletzten gestiegen

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Ein Gabelstaplerfahrer hat in der Nacht zum Mittwoch ein 200-Liter-Fass mit ätzender Schwefelsäureverbindung beschädigt. Im Zwischenlager eines Transportunternehmens in Homberg/Efze (Nordhessen) waren 30 Liter der giftigen Flüssigkeit ausgetreten. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienste waren vor Ort.

Insgesamt waren 424 Menschen mit giftigen Dämpfen in Berührung gekommen. Zur Dekontamination mussten sie sich duschen und neue Kleidung anziehen. Gestern wurde die Zahl der Verletzen noch mit 16 angegeben, doch mittlerweile ist die Zahl auf 42 gestiegen.

Neben Mitarbeitern der Firma wurden demnach auch 14 Helfer und Einsatzkräfte von Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei verletzt. Die Polizei teilte mit, dass am Mittwochnachmittag vier weitere Einsatzkräfte über brennende Augen und Atemwegsreizung geklagt hätten.

Es bestand keinerlei Gefährdung der Stadt und der Anwohner, da die Unglücksstelle in einem Gewerbegebiet liegt. Messungen am Abend ergaben, dass in der Firmenhalle und auf dem Gelände keine giftigen Dämpfe mehr festgestellt werden konnten.

UPDATE: Am Abend wurde gemeldet, dass die Zahl der Verletzten auf 53 gestiegen ist. Einigen Menschen ginge es mittlerweile etwas besser, meldete die Polizei.

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