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Nachfrage in der Stahlindustrie wächst


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Für das kommende Jahr geht die deutsche Stahlbranche von einem weiteren Wachstum aus. ThyssenKrupp und Weltmarktführer ArcelorMittal teilten mit, dass sie für 2011 mit einem Anstieg der Stahlnachfrage von rund sechs Prozent rechnen. Nach Einschätzung des Stahlinformationsdienstes World Steel Dynamics (WSD) werden die Hersteller dann etwa 1,5 Mrd. Tonnen produzieren. In diesem Jahr waren es gut 1,4 Mrd. Tonnen Stahl.

Für 2012 sehen die Branchenexperten eine Prognose voraus, die mit einer Produktion von voraussichtlich 1,56 Mrd. Tonnen rechnet. Für Deutschland hatte die Wirtschaftsvereinigung Stahl im noch laufenden Geschäftsjahr ein Produktionsplus von 35 Prozent auf knapp 44 Millionen Tonnen angekündigt.

Als Grund für die anziehende Nachfrage in der Stahlindustrie wird vor allem die sich von der Wirtschaftskrise allmählich erholende deutsche Konjunktur genannt. Auch die boomende deutsche Exportindustrie mit Branchen wie den Autoherstellern und dem Maschinenbau geben den Stahlunternehmen hierzulande Grund zur Freude, denn die Rohstahlproduktion ist wieder gefragter denn je.

Auch die weltweite Stahlbranche blickt optimistisch in die Zukunft und kann nach Angaben von WSD mit steigenden Gewinnen rechnen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) werde im diesem Jahr um 47 Mrd. Dollar auf 124 Mrd. Dollar zulegen, sagte ein Vertreter des in den USA ansässigen Stahlinformationsdienstes auf einem Branchentreffen in London. Im kommenden Jahr werde nach Meinung dessen das Ebitda auf 142 Mrd. Dollar und 2012 auf 202 Mrd. Dollar steigen.

Über die ThyssenKrupp AG
Der Konzern mit Firmensitz in Essen ist Deutschlands größtes Stahl- und Rüstungsunternehmen. Es entstand 1999 aus der Fusion der Friedrich Krupp AG Hoesch-Krupp mit der Thyssen AG. In mehr als 80 Ländern weltweit sind heute knapp 188.000 Mitarbeiter beschäftigt. Im Geschäftsjahr 2008/2009 wurde ein Umsatz von mehr als 40 Mrd. Euro erwirtschaftet.

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