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Nationalhymne kostet Philippiner Freiheit

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Eine Art Heiligtum sind die Nationalhymnen und wer sie verschandelt oder falsch singt, dem sind Hohn und Spott sicher. Sarah Connor bekam das schon zu spüren, als sie 2005 Deutschland zum Brühen brachte (statt Blühen). Das geschah bei der Eröffnung der Münchner Allianz-Arena. Schlimmer könnte die Strafe aber bald auf den Philippinen ausfallen.

Die Parlamentarier befahl den Leuten auf den Philippinen die Nationalhymne von Lupang Hinirang (Auserkorenes Land) so zu singen wie im Tempo eines Marsches. Die Parlamentarier gaben den Philippinern sogar den genauen Takt vor. Die Leute die es nicht tun, müssen mit einer empfindlichen Geldstraft rechnen oder sogar mit zwei  Jahren Gefängnis. Ein entsprechendes Gesetz hat kurzerhand das Repräsentantenhaus am Dienstag verabschiedet und da mussten die sangesstarken Philippiner erst mal schlucken so verblüfft waren sie.

Selbst diejenigen die einen Ton nicht richtig treffen oder die Töne danebenhauen und nicht mit genügend Inbrunst singen  müssen mit einer empfindlichen Strafe rechnen. Die Geldstrafe würde bei etwa 100.000 Pesos liegen und das sind rund 1700€ oder noch schlimmer, zwei Jahre Haft.

Auf einer Befragung antwortete ein Hotelangestellter (Mario Damontes), dass er absolut kein Problem damit hat und er es in Ordnung findet. Durch dieses Gesetz wird ein gewisser Respekt gezeigt, wenn man die Nationalhymne singt. Dieses Gesetz muss jetzt allerdings noch durch die zweite Parlamentskammer, den Senat. Es fragt sich allerdings wie es mit den Leuten Aussieht die nicht singen können.

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