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neue Geldautomatenregelung

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Seit heute sollen an allen Geldautomaten die Gebühren für das Abheben von Bargeld bei Fremdbanken angezeigt werden. Dadurch soll für den Kunden mehr Transparenz entstehen, da die Preise vor der Abhebung bekannt gegeben werden, und der Kunde nicht später beim Kontoauszugslesen „vom Hocker fällt“.

Das Bundeskartellamt hatte sich eingeschaltet, nachdem die Preise für Fremdabhebungen immer unverschämter wurden. Die Sparkassen, Genossenschaftsbanken sowie die Privatbanken konnten sich zwar nicht auf einheitliche Gebühren oder eine Obergrenze einigen, so endete dies in dem Kompromiss, dass durch die erhöhte Transparenz der Markt selbst zu niedrigeren Gebühren führen soll. Wenn dem Abheber die angezeigten Gebühren zu hoch sind, kann er die Aktion jederzeit kostenfrei abbrechen.

Besonders die Sparkassen hatten sich gegen eine Höchstgebühr, auf welche sich zumindest die Privatbanken nun dennoch einigten, gestellt, da diese mit über 25.000 Automaten das dichteste Automatennetz stellen und sich die anderen Banken nicht darauf ausruhen sollen. Schwierig ist dies besonders in ländlichen Gegenden, da hier meist nur wenige Geldautomaten vorhanden sind.

In Deutschland gibt es verschiedene Bankennetze mit unterschiedlicher Anzahl an Geldautomaten:
– die Sparkassen: mehr als 25500
– Volks-und Raiffeisenbanken: 18.600
– Cash-Group: über 7000
– Cash-Pool: rund 2500
Die Direktbanken verlassen sich größtenteils auf die Fremdautomaten und bieten dafür oft dem Endkunden Gebührenfreiheit beim Abheben per Kreditkarte.

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