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Nokia streicht tausende Arbeitsplätze

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Das ehemals marktführende Unternehmen Nokia wird laut Finacial Times weltweit 4000 Stellen streichen. Gründe hierfür sind sinkende Marktanteile sowie die neue Allianz mit Microsoft. Weiterhin wird der finnische Handyhersteller seine Handysoftware Symbian an Accenture auslagern. Accenture ist ein Managementberater-und IT-Dienstleister.

Die deutschen Standorte Ulm und Berlin sowie das in 2008 umgesiedelte Bochumer Werk in Jucu seien von den Änderungen nicht betroffen. Das Forschungs-und Entwicklungszentrum in Cluj hingegen muss mit Stellenstreichungen aller Beschäftigten bis zum Herbst rechnen. Tausende Arbeitsplätze in China, Finnland, Großbritannien, Indien und den USA werden mit der ausgelagerteten Symbiansoftware gegen Softwaredienstleistungen getauscht.

Die Konkurrenten Apple mit dem iphone sowie Google mit Android und andere Smartphoneanbieter machen Nokia den Markt streitig. Das finnische Unternehmen versucht hingegen, sich durch Kooperationen mit Microsoft nicht dem Wind aus den Segeln nehmen zu lassen. Im ersten Quartal konnte Nokia einen Umsatz von 10,4 Mrd Euro erzielen, wobei der Nettogewinn um 1,4 Prozent auf 344 Millionen Euro fiel. Mit diesen Zahlen konnten die Erwartungen der Börsenanalysten übertroffen werden.

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