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Oktoberfest in Texas

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Das Bild der Deutschen in den USA lässt sich klar umschreiben: Lederhosen, Haxen und ein Maß Bier in der Hand. Da liegt es nahe, dass auch die Amerikaner der Tradition folgen und das Oktoberfest feiern. Fast jede Kleinstadt in den Staaten befindet sich derzeit im Bierzelt Fieber. Auch die Texaner freuen sich auf Haxe, Maß und Lederhosen.

Vom 2. bis 4. Oktober 2010 findet im texanischen Fredericksburg das alljährliche Oktoberfest statt.

Zum 30. Mal feiert Fredericksburg seine deutschen Vorfahren, die – wie in vielen amerikanischen Städten – einst zahlreich aus dem alten Europa nach Übersee kamen. Tausende Besucher strömen seit diesem Wochenende zum Oktoberfest, um ein wenig von der so bekannten „German Gemütlichkeit“ zu erleben. Neben allerlei traditionell deutschen kulinarischen Köstlichkeiten bieten sich den Gästen auch Ausstellungsstände mit deutschem Handwerk, Kunstobjekten oder einfach nur Kitsch. Auch hier macht das Image den Deutschen wieder  alle Ehre: Gartenzwerge, wohin das Auge blickt! Der Volksfest-Charakter wird im Hintergrund durch nicht zu überhörende Schunkelmusik betont.

Denn musikalisch besticht das Oktoberfest in Fredericksburg mit verschiedenen hochkarätigen Bands. Von der Polka-Gruppe über Männerchöre bis hin zum Blasorchester ist alles vertreten. So treten unter anderem die TubaMeisters neben den Polkamatics und den Swingin‘ Dutchmen auf. Feucht fröhlicher Spaß und Schunkellaune ist in dem überdimensional großen Bierzelt mit Sicherheit zu haben. Die Kleinsten kommen im Kinderpark mit eigener Musikbühne voll und ganz auf ihre Kosten.

Fredericksburg liegt circa 100 Kilometer nordwestlich von San Antonio und südlich von Austin. Die Stadt wurde im 19. Jahrhundert gegründet und zog viele deutsche Einwanderer an. Die Einwohner sind auch heute noch stolz auf ihre deutschen Ursprünge. Viele öffentliche Einrichtungen haben deutsche Namen und teilweise wird auch eine interessante Mischung beider Sprachen, dem so genannten „Texasdeutsch“ gesprochen.