Start Reisen und Touristik Ölteppich verschont die Küste der Florida Gulf Islands

Ölteppich verschont die Küste der Florida Gulf Islands

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Die zum US-Staat Florida gehörenden Inseln Anna Maria Island und Longboat Key sind laut US-Angaben vom Ölteppich am Golf von Mexiko nicht betroffen. Die Strände sind unversehrt und auch alle so beliebten Wassersport-Attraktionen wie schwimmen, schnorcheln, surfen, Kajak fahren, angeln oder Boot fahren können weiterhin gefahren- und problemlos betrieben werden.

Die Inseln gelten als Touristenparadies, da sie abseits des Massentourismus gelegen sind und mit staubfeinen, weißen Sandstränden und kristallklarem Wasser für Bilderbuchatmosphäre sorgen. Ganzjährig herrschen milde Temperaturen, kleine unabhängige Restaurants sorgen für das kulinarische Wohl der Gäste und die attraktiven Apartmentanlagen im Old Florida Stil bringen den entsprechenden Charme auf die Inseln.

Reisende erreichen Anna Maria Island, Longboat Key sowie die Stadt Bradenton am besten über den in Florida gelegenen Flughafen Orlando oder den Flughafen Tampa. Nach einer anschließenden etwa einstündigen Autofahrt hat man sein Ziel erreicht.

Die Umweltkatastrophe im Golf von Mexiko stellt eine große Gefahr für das Ökosystem auf Anna Maria Island und Longboat Key dar. Genauso befürchten die Einheimischen einen finanziellen Einbruch, sollte das Öl die Küsten ihrer geliebten Inseln erreichen.

Beide Inseln liegen etwa 790 Kilometer südöstlich von Florida. Laut Aussage der NOAA (National Oceanic und Atmospheric Administration) besteht jedoch keine Gefahr, dass sich der Ölteppich in die Richtung der Inseln bewegt und bald die Strände erreicht.

Am 20. April 2010 kam es auf der 2001 errichteten Ölbohrplattform Deepwater Horizon, die von Transocean im Auftrag des Leasingnehmers BP betrieben wurde, nach Ausströmen von Erdgas aus dem Bohrloch zu einer Explosion. Elf Menschen starben; zwei Tage später sank die Plattform und seither sind bis zu 500 000 Tonnen Öl in den Golf von Mexiko ausgelaufen.