Start Sport Olympia: Bewerbung für die Olympischen Winterspiele geht in die entscheidende Phase

Olympia: Bewerbung für die Olympischen Winterspiele geht in die entscheidende Phase

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Die Bewerber für die Olympischen Winterspiele 2018 versuchen sich von ihrer besten Seite zu zeigen. Am 6. Juli entscheidet der IOC darüber, welche Stadt das Großereignis austragen darf. Neben München haben sich auch Pyeongchang in Südkorea und Annecy in Frankreich beworben.

In die Entscheidung der IOC Mitglieder fließen unterschiedliche Kriterien mit ein. Unter anderem ist der Rückhalt der Anwohner für das Projekt wichtig. In Annecy hat sich eine Bewegung gegen die Olympischen Winterspiele vor Ort organisiert. Die Gegner sammelten Unterschriften und wollen ein Referendum bewirken, in der Hoffnung das Event von der Stadt fernhalten zu können. Auch in München wird es ein solches Referendum geben. Es wird allerdings nicht befürchtet, dass die Münchner den Olympischen Winterspielen eine Abfuhr erteilen. Ebenso in Südkorea. Hier wird mit einer Zustimmung von rund 90% der Bewohner gerechnet. Pyeongchang hatte sich bereits für die letzten beiden Winterspiele beworben, wurde aber abgelehnt. Der südkoreanische Sportminister hob diese Tatsache inzwischen auch als Argument für Pyeongchang hervor, was teilweise kritisch aufgenommen wurde. Zudem ist Südkorea kein Land des Wintersports. Bei der Biathlon WM 2009 waren kaum Zuschauer vor Ort. Die Wintersportanlagen würden extra für die Olympischen Winterspiele gebaut. Danach würden sie brach liegen und kaum oder gar nicht mehr genutzt werden, was man im IOC nicht unbedingt gutheißt.

Bis zur endgültigen Entscheidung ist es zwar noch eine Weile hin, viele IOC Mitglieder sollen sich aber bereits festgelegt haben. Die Chancen für München 2018 stehen gut. Mit etwas Glück werden die Olympischen Winterspiele dann in Garmisch-Partenkirchen stattfinden.

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