Start Aktuelles Olympische Winterspiele in München teurer als erwartet

Olympische Winterspiele in München teurer als erwartet

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Zusammen mit Annecy in Frankreich und dem Südkoreanischen Pyeongchang bewirbt sich München darum, Austragungsort der Olympischen Winterspiele 2018 zu werden. Nun wird vor bisher nicht berücksichtigten Kosten gewarnt, die das Budget für die Veranstaltung erheblich erhöhen werden.

Das Bundesministerium des Innern geht davon aus, dass die Kosten zu knapp berechnet worden seien und sich wesentlich steigern werden. Grund hierfür seien zum einen kalkulierten Einnahmen durch Ticketverkäufe und Sponsoren. Zum anderen würden die geplanten Bauvorhaben teurer werden als angenommen und auch der Wechselkurs stelle ein beträchtliches finanzielles Risiko dar.

Zuvor war beim Internationalen Olympischen Komitee davon ausgegangen, dass mit einem Budget von 1,3 Milliarden Euro die Kosten für die Durchführung der Olympischen Winterspiele in München gedeckt werden könnten. Hinzu kämen noch Aufwendungen für Maßnahmen in der Infrastruktur, die in direktem Zusammenhang mit den Spielen stünden, sodass insgesamt ein Etat von 2,9 Milliarden Euro benötigt würde.
Auch in Vancouver hatte man die Kosten für die Sicherheit unterschätzt und mussten nach oben korrigiert werden. Sie hatten sich zum Ende der Winterspiele 2010 auf ein vielfaches des ursprünglich geplanten Budgets erhöht.

Anfang des nächsten Jahres werden die letzten und entscheidenden Dokumente zur Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 eingereicht. Dem Münchner Umweltkonzept und Eckdatenpapier wurde bereits zugestimmt. Die endgültige Entscheidung darüber, wo die Olympischen Winterspiele im Jahr 2018 stattfinden werden, wird am 6. Juni 2011 getroffen.

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