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Operation Payback: Paypal will Spendengelder an Wikileaks freigeben

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Paypal Webseite
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Nach neusten Informationen soll sich der Online-Bezahldienst den Forderungen nach einer Freigabe der eingefrorenen Spenden für die umstrittene Whistleblowing-Plattform Wikileaks gebeugt haben.

Vorausgegangen waren massive DDoS-Attacken die von Wikileaks-Sympathisanten im Rahmen der „Operation Payback“ durchgeführt wurden.

Andere Stellen die sich durch ihr Geschäftsgebaren ebenfalls gegen Wikileaks gewandt haben, sind ebenfalls Opfer von Angriffen aus dem Internet. So waren etwa die Webseiten der Kreditkartendienstes Mastercard und Visa lange Zeit nicht aufrufbar, lahmgelegt durch eine gezielte Überlastung der Server.

PayPal rechtfertigte im Firmenblog die Entscheidung zur Freischaltung auf sehr dezente Art. Man habe verstanden dass  „die Entscheidung von PayPal zum Gegenstand einer größeren Geschichte geworden ist“ die nicht mehr ausschließlich auf einzelne Aktionen zu beschränken ist.

Vielmehr gehe es dabei „auch um politische und juristische Debatten und um die Meinungsfreiheit“.

Im Gegensatz zu Paypal hat der schwedische Social-Payment-Service Flattr angekündigt, man werde so lange Spenden an Wikileaks weiterleiten, bis die Aktivitäten der Organisation durch ein Gericht juristisch als illegal festgestellt würden.

Unterdessen hat sich die „Anonymous“-Bewegung bekannt, die Attacken an denen sich zeitweise über 1700 Personen beteiligt haben sollen, durchgeführt zu haben. Daran konnte auch die Stilllegung des entsprechenden Twitter-Accounts, über den der Visa-Angriff eine Stunde zuvor angekündigt worden war, nichts ändern.

So erstellte die Gruppierung rasch einen neuen Account, über den sie auf den Internet Relay Chat (IRC) verwiesen, um von dort die Angriffe weiter zu koordinieren. Meldungen in entsprechenden Szene-Blogs zufolge sei über IRC-Channel auch der Schadcode für die DDoS-Angriffe gegen Wikileaks-Gegner weitergegeben worden.

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