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Oracle sucht Konflikt mit Libre Office

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Nach der Übernahme von Sun durch Oracle, geht das Unternehmen nun auf direkte Konfrontation mit den Entwicklern der Bürosoftware OpenOffice.org. Einige von ihnen hatten sich bereits vom Projekt distanziert und unter dem Dach der Document Foundation einen Fork unter dem Namen Libre Office veröffentlicht.

Dabei handelt es sich bei der Software nicht nur um eine Beta-Version, auch der Name ist noch „unfertig“ und soll zunächst einem Rechtsstreit um den Markennamen Openoffice.org entgegenwirken.

Nun ist Oracle einen Schritt weiter gegangen und in einem per IRC abgehaltenen Diskussion gefordert, Entwickler die sich für Libre Office engagierten, hätten das Community-Council, das für die Leitung von OpenOffice.org zuständig ist zu verlassen, um mögliche Interessenkonflikte zu vermeiden.

Konkret betroffen wären von diesem indirekten Rauswurf Charles-H. Schulz, Christoph Noack und Cor Nouws. Letzterer hatte die entsprechenden Argumente von Oracle zurückgewiesen und stattdessen eine persönliche Aussprache aller beteiligten Parteien nahe gelegt.

Das neue Libre Office steht mit der Document Foundation allerdings nicht allein auf weiter Flur. Verschiedene Unternehmen wie unter anderem Google, Canonical, The Open Source Initiative und die Gnome Foundation finden sich als Teilr der Stiftung wieder. In welchem Ausmaß dies eine PR-Maßnahme darstellt, oder der Verfolgung eigener Ziele dient ist jedoch unklar.

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