Start Reisen und Touristik „Petra“ bremst Autofahrer aus

„Petra“ bremst Autofahrer aus

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach gab für fast alle Bundesländer eine Unwetterwarnung aus. „Petra“ aus Grönland brachte aus Nordwesten kommend von Schleswig-Holstein bis hinunter nach Bayern starke Schneefälle und durch den heftigen Wind massive Schneeverwehungen.

Der Winterdienst ist rund um die Uhr im Einsatz und versucht den bis zu 20 Zentimeter hohen Schnee zu beseitigen. In Schleswig-Holstein und Hamburg rief der Wetterdienst bis Freitagmorgen eine weitere Unwetterwarnung aus.

In Nordrhein-Westfalen dürfen Brummis über 7,5 Tonnen nicht mehr fahren. Es gilt absolutes Fahrverbot für LKW.

Auf der A 1 staut sich der Verkehr auf 50 Kilometer, zwischen Köln und Dortmund ging nichts mehr. Die Polizei, der Rettungsdienst und der THW haben große Mühe an verunfallte Fahrzeuge heran zu kommen.

Die Polizei bittet die Autofahrer auf den linken Fahrstreifen auszuweichen, damit die Kräfte durchkommen. Auf der A3 staut es sich auf 100 Kilometer. Der Rastplatz Siegburg ist mit LKW komplett zugestellt.

Teilweise stehen die Lastkraftwagen bis zur Autobahnauffahrt. Von Entwarnung kann im Moment nicht die Rede sein. Richtung Frankfurt wird auf der A 3 Blitzeis erwartet.

Dortmund, Gelsenkirchen und Bochum haben den Busverkehr eingestellt. 90 Flüge sind am Düsseldorfer Flughafen ausgefallen. Seit dem  späten Abend sollen wieder Maschinen abheben. 75 Flüge, meist Kurzstrecken, seien wegen Problemen an anderen Flughäfen nicht nach Frankfurt gekommen.

Schüler brauchen am Freitag in Schleswig-Holstein, Hamburg, in Rheinland-Pfalz, Oberfranken und Mecklenburg -Vorpommern nicht zur Schule. In der Hälfte des sächsischen Landkreises, Chemnitz und in einigen Orten Thüringens fällt ebenfalls der Unterricht aus.

Seit 22:47 Uhr wurde der Rhein-Main Airport Frankfurt geschlossen. Wann der Flughafen wieder geöffnet wird, ist derzeit noch nicht bekannt. Bis zum Abend fielen 220 Flüge aus und 115 Flüge landeten wegen starker Schneefälle erst garnicht in Frankfurt.

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