Start Aktuelles Tief „Petra“ hat Deutschland gut im Griff

Tief „Petra“ hat Deutschland gut im Griff

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Die Start und Landebahnen auf Rhein-Main Airport Frankfurt sind zwar wieder normal in Betrieb, aber trotzdem sind 200 Flüge gestrichen worden. Ein Sprecher sagte, dass die Annullierungen überwiegend auf Probleme außerhalb Frankfurts zurückzuführen seien.

Probleme gibt es nicht nur bei Kurzstrecken in Deutschland, wie zum Beispiel die Verbindung München/ Frankfurt, sondern auch internationale Flüge sind in Amsterdam und Belfast auf Grund der widrigen Wetterbedingungen annulliert worden.

Der „Otto-Lilienthal“ Flughafen Berlin-Tegel musste bereits am Freitagmorgen in der Zeit von 6:00 bis 8:00 Uhr  ein Drittel aller Flüge streichen. Grund waren massiv anhaltende Schneefälle. Genau wie in Franfurt meldet auch Berlin, dass nicht nur inländische, sondern auch innereuropäische Flüge, zum Beispiel aus London annulliert wurden.

Auf dem Airport Berlin-Schönefeld läuft der Flugbetrieb weitestgehend normal. Dort wurde bisher nur ein Flug gestrichen. Am Franz-Josef Strauß Flughafen in München wurden rund 100 Flüge gestrichen oder verspäteten sich. Auf anderen deutschen Flughäfen gibt es ebenfalls einige Probleme.

Obwohl der Winterdienst im ganzen Bundesgebiet im Dauereinsatz ist,sind die Schneemassen kaum zu bewältigen. In einigen Teilen Deutschlands wird das Streugut knapp.

Auf Deutschlands Straßen setzten in der Nacht zum Freitag Eis, Sturm und Schnee den Verkehr lahm. Für Freitag meldet der Deutsche Wetterdienst im Osten und Süden Deutschlands weitere Schneefälle. Im Tagesverlauf lassen die heftigen Schneefälle dann nach und in der Nacht aus Samstag soll es nur noch vereinzelt schneien.

Der Tiefstwert der Temperaturen beträgt dann von minus fünf bis minus zehn Grad.

Auf den Autobahnen in Hessen blieb sogar der Winterdienst stecken. In der Nacht fielen bis zu 20 Zentimeter Neuschnee. Viele Autofahrer standen im Stau und konnten sich nur mit Mühe fortbewegen.

In Berlin, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg kam es ebenfalls durch stecken gebliebene oder quer stehende Lastwagen zum Stau. Die Straßen mussten gesperrt werden.

Ebenfalls heftige Schneefälle meldeten in der Nacht und am frühen Morgen der Freistaat Bayern. Dort starben drei Menschen die von der glatten Fahrbahn ankamen und gegen einen Baum prallten.

Autobahnen in Baden-Württemberg lagen unter einer 20 Zentimeter dicken Schneedecke. Dort hatte es erst am frühen Freitagmorgen angefangen zu schneien.

Helfer vom Technischen Hilfswerk und dem Roten Kreuz versorgten gestern Nacht in Nordrhein-Westfalen die im 185 Kilometer langen Stau stehenden Autofahrer mit Decken und heißen Getränken.

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