Start Aktuelles Tief „Petra“ legt europäische Flughäfen lahm

Tief „Petra“ legt europäische Flughäfen lahm

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Obwohl die Deutsche Bahn noch am Samstagvormittag keine besonderen Vorkommnisse meldete, spitzte sich am späten Nachmittag die Lage zu. Es wurde von der DB eine Hotline unter der Nummer: 0180-58 38 426 eingerichtet.

Die Lufthansa hat Passagiere mit Flugzielen innerhalb Deutschlands dazu aufgerufen, auf die Deutsche Bahn umzusteigen. Die Tickets würden, so ein Sprecher, erstattet. Grund dafür ist der wetterbedingte Ausfall vieler Maschinen, die in Frankfurt starten oder landen sollten.

Größere Bahnverspätungen gibt es auf den Hauptrouten nach Frankfurt, Hamburg, Berlin und München. Eine „hohe“ Auslastung sei damit begründet, dass viele Menschen die Bahn als Ausweichmöglichkeit zum Auto wegen der Wetterverhältnisse benutzen.

Passagiere auf dem Frankfurter Airport waren durch die lange Wartezeit gereizt – die Situation eskalierte derart, dass die Flughafenpolizei einschreiten musste, um die aufgebrachten Menschen zu beruhigen. Deeskalierend wurden Mitarbeiter des Flughafens Frankfurt in Engelskostümen eingesetzt, um weitere Ausschreitungen zu vermeiden.

Komplett dicht waren die Flughäfen London-Gatwick und Heathrow. An die 3000 Fluggäste mussten am Amsterdamer Airport Schiphol übernachten. In London fielen am Samstag bis zu 15 Zentimeter Neuschnee. Ebenfalls wurden die Flughäfen in der Toscana/Italien geschlossen.

15 Prozent Flugausfälle wurden vom Pariser Airport „Charles de Gaulle“ gemeldet.
Bis auf Baden-Württemberg wurde für alle anderen Bundesländer Wetterwarnungen herausgegeben, denn am Sonntag droht erneut der nächste Ärger.

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