Start Panorama Präsident der Berliner Hells Angels Nomads lebensgefährlich angeschossen

Präsident der Berliner Hells Angels Nomads lebensgefährlich angeschossen

1221
0
TEILEN

Mit einem Angriff auf ein führendes Mitglied ist der bisherige Höhepunkt der Spannungen im Umfeld der Motorradclubs in Deutschland erreicht. Am frühen Sonntagmorgen fielen im Berliner Stadtteil Hohenschönhausen mehrere Schüsse. Ein bislang noch unbekannter Täter feuerte  gegen 3:00 Uhr mehrmals auf den Präsidenten der „Nomads“ – einem Charter der Berliner Hells Angels –   und verletzte den Mann lebensgefährlich. Das Opfer wurde in die Charité eingeliefert und ins künstliche Koma versetzt und die Sicherheitsmaßnahmen an der Klinik verschärft.

Nach Angaben einer Zeugin, habe sie den Vorfall von ihrem Balkon aus beobachtet. Demnach hätten sich zwei Männer lautstark gestritten – worauf die Schüsse fielen. Der Täter flüchtete unerkannt, sagte eine Polizeisprecherin,

Der 47-jährige Angeschossene, André S. erlitt mehrere Treffer in den Körper –  einer habe sein Herz getroffen, heisst es. Das jetzige Opfer, ein Vertrauter des namhaften Hells Angels Frank Hanebuth aus Hannover, war bereits im Jahr 2009 Ziel eines Anschlags in Finowfurt (Brandenburg) geworden und hatte schwere Verletzungen erlitten. Die damalige  Tat wird Mitgliedern des Bandidos MC zur Last gelegt, bei einem Gerichtsverfahren erfolgte jedoch ein Freispruch aus Mangel an Beweisen.

Die Hintergründe der jetzigen Tat sind noch ungeklärt. Zwar scheint auch in diesem Fall der Angriff eines verfeindeten Motorradclubs zunächst naheliegend, jedoch gibt es auch Berichte über Spannungen innerhalb der Hells Angels, die ebenfalls zu der Tat geführt haben könnten.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here