Start Panorama Prozessbeginn gegen „Hells Angel“ in Karlsruhe

Prozessbeginn gegen „Hells Angel“ in Karlsruhe

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Hells Angels Mitglieder
Trier: Drogenprozess gegen drei Mitglieder der Hells Angels (Abb. symbolisch)

Nach einer Großrazzia am 10. Juni 2011 waren die  „Hells Angels“ Pforzheim verboten worden. Vorausgegangen waren erbitterte und brutale Rockerkriege zwischen „Hells Angels“ und den mit ihnen verfeindeten „United Tribuns“. Das Verbot wurde gegen die 15-köpfige Gruppierung der „Hells Angels MC Charter Borderland“ und deren Unterstützerclub „Commando 81 Borderland“ ausgesprochen.

Bei der groß angelegten Razzia hatten rund 400 Polizeibeamte aus mehreren Bundesländern rund um Pforzheim zwei Dutzend Clubheime, Wohnungen und Gaststätten der „Hells Angels“ durchsucht.

Die Polizei beschlagnahmte Computer, 18.000 Euro Bargeld und Vereinsjacken, sowie Unterlagen und zahlreiche Waffen, darunter eine Armbrust, ein Samuraischwert und drei Molotow-Cocktails. Auch Drogen wurden bei den Durchsuchungen sichergestellt. Bei sieben Banken wurden 13 Konten eingefroren.

Ab kommenden Freitag (8.Juli) muß sich nun der 36-jährige Vize-Chef der inzwischen verbotenen „Hells Angels“ Pforzheim vor dem Landgericht Karlsruhe  verantworten. Die Staatsanwaltschaft Pforzheim teilte am Donnerstag mit, daß der Vize-Chef wegen versuchten Totschlags angeklagt wird.

Er soll im vergangenen November, bei einer Auseinandersetzung mit der „Türstehervereinigung“ der „United Tribuns“ mit einer Waffe mindestens zweimal auf die Rivalen geschossen haben und durch den Gebrauch einer Feuerwaffe dabei den Tod mindestens einer Person billigend in Kauf genommen haben. Mitglieder des Motorradclubs werden immer wieder mit derartigen Straftaten in Verbindung gebracht.

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