Start Aktuelles Radioaktives Cäsium in Fukushima ausgetreten

Radioaktives Cäsium in Fukushima ausgetreten

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Im Innern des Kernkraftwerks Fukushima Daiichi ist das Tausendfache des Normalwerts an Radioaktivität erreicht, auch im Umkreis werden bereits höhere Werte gemessen. In einem Kontrollraum des Reaktors 1 wurden Werte um tausendfache des Normalwerts gemessen. Der von der Regierung ausgerufene Notstand wurde nun auf eine zweite Atomanlage ausgeweitet. Der Reaktor Fukushima I läuft nur noch im Batteriebetrieb, nachdem eine Flutwelle in Folge des starken Erdbebens am Freitag Morgen das Gelände überspült hatte.

Eine Kernschmelze ist so gut wie unabwendbar, aufgrund der gemessenen Aussenstrahlung gehen einige Experten davon aus, das eine Kernschmelze bereits im Gange ist. Auch laut der japanischen Atombehörde „könnte sich dort eine Kernschmelze vollziehen“.

Die Evakuierungen wurden wegen der gestiegenen Radioaktivität heute morgen auf einen Radius von zehn Kilometern um die Anlage herum ausgeweitet, tausende Menschen sind davon betroffen.

Vorläufige Angaben der japanischen Polizei sprechen von 1400 Todesopfern und Vermissten durch die gestrige Naturkatastrophe.