Start Panorama Rätselhafter Marihuana-Fund vor US-Küste

Rätselhafter Marihuana-Fund vor US-Küste

91131
0
TEILEN
Eine Hand die ein Hanfblatt hält (Foto: pd)
Seegras mal anders: Cannabisfund vor US-Küste (Foto: pd)
Eine Hand die ein Hanfblatt hält (Foto: pd)
Seegras mal anders: Cannabisfund vor US-Küste (Foto: pd)

US-Behörden haben offensichtlich Treibgut der etwas anderen Art sicherstellen können. Bei dem Begriff Seegras denkt man vermutlich eher an lästige Algenteppiche an Badestränden, oder Spezialitäten des japanischen Küche, als an einen Joint mit „Gras“ – so die inoffizielle Bezeichnung für Marihuana

Die amerikanische Polizei teilte am Montag mit,  dass die US-Küstenwache mehr als vier Tonnen Marihuana (160 Ballen) vor der Küste Kaliforniens treibend aufgefunden habe.

Der Sprecher des örtlichen Sheriff-Büros Joe Walicki sagte, dass der Drogenfund, der einen Straßenwert von mehr als 3 Millionen Dollar hat, am Sonntag vor der Küste von Dana Point etwa 96 Kilometer südlich von Los Angeles gefunden worden war.

Der Unfall eines Drogenschmugglers scheint zunächst die wahrscheinlichste Erklärung. Doch um tonnenweise Droge schmuggeln zu können, hätte man ein größeres Schiff benötigt, als die kleinen Boote, die typischerweise zum Drogenschmuggel entlang der US-Mexikanischen Küste genutzt werden. Man wundere sich wirklich, wie die Ballen dort hingelangt sein könnten, sagte der Sprecher.

Es habe aber keine Berichte über Schiffe in Seenot gegeben. Die Marihuana-Ballen waren in Plastik eingewickelt und 24 Kilometer vor der Küste treibend gesichtet worden. Die Drogen waren von Beamten der US Border Patrol mit Unterstützung der US-Küstenwache und weiterer Stellen sichergestellt worden.

Michael Jimenez, Beamter der US Border Patrol, teilte einer örtlichen Zeitung mit, dass gelegentlich größere Drogenlieferungen über Bord geworfen werden, wenn Drogenschmuggler vor den Beamten flüchten müssen. Bei anderen Gelegenheiten würde der „Stoff“ über Bord gehen, damit das Schmuggelboot während einer Verfolgungen der Küstenwache an Gewicht verliert.

Besonders ungewöhnlich sei daher, dass man die Ballen gefunden habe, ohne das ein Schiff oder Boot in der Nähe gewesen sei.

Jetzt beginnt bei Ermittlungsbehörden das große Rätselraten um die Herkunft der rätselhaften Marihuana-Ballen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here