Start Technik Regierung betont Vorteile der Körperscanner

Regierung betont Vorteile der Körperscanner

1160
0
TEILEN

Erst vor Kurzem erschien ein Bericht dem zufolge die Körperscanner die im Rahmen eines Tests am Hamburger Flughafen eingesetzt werden nur mit Einschränkungen zuverlässig arbeiten.

Nun erklärte die Bundesregierung, man sei der Überzeugung, Luftsicherheitskontrollen könnten durch den Einsatz der Scanner „schneller und angenehmer“ für die Passagiere werden. So der Wortlaut einer Antwort auf eine kleine Anfrage durch „Die Linke“.

Auf die Berichte über die Mängel der Technologie ging man dagegen nicht ein.

Die im Einsatz befindlichen Körperscanner vom Typ „L-3 Provision ATD“ böten darüber hinaus weitere Vorzüge. So würden diese etwa das Bedürfnis der Passagiere nach Privatsphäre und Datenschutz entsprechen, da ein Scan schematisiert erfolge und die entsprechenden Daten, sofern kein Fund gemeldet wurde, unmittelbar gelöscht würden.

Die Bundesregierung geht von einem Sicherheitsgewinn aus, da die Scanner auch den Sprengstoff PETN erkennen könnten. Das bekannteste Beispiel für den unbemerkten Transport ist der Fall des „Unterhosen-Bombers“ im Dezember 2009.

Kritiker haben jedoch weiterhin Bedenken, auch wegen einer potentiellen Gesundheitsgefährdung. Das in Hamburg genutzte Gerät nutzt allerdings im Gegensatz zu den US-Modellen keine Terahertzwellen sondern aktive Millimeterwellentechnik. Über Langzeitfolgen von Terahertz-Strahlung ist noch wenig bekannt, diesbezüglich laufen entsprechende Untersuchungen

Günstig sind die Testgeräte ebenfalls nicht. Neben Kosten für die Anschaffung und Installation, sind Schulungen der Mitarbeiter erforderlich, inklusive einer Studie zur Akzeptanz der Maßnahme. Somit betragen die Kosten rund 462.500 Euro, im Rahmen des Probelaufs entstanden bislang Kosten von insgesamt. 288.714 Euro an.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here